Autovertrieb

Porsche Holding kauft mit Ebner Stolz Dresdner VW-Händlergruppe

Die Volkswagen Automobilhandelsgruppe Deutschland (VGRD) will die Auto-Holding Dresden übernehmen. Verkäufer der sächsischen Handelsgruppe sind die Eigentümerfamilien Pattusch und Wirthgen. Über den Wert der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

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Mit dem Kauf der Auto-Holding weitet die Retail-Gesellschaft von VW ihre Tätigkeit in Sachsen aus. Die österreichische Porsche Holding wiederum, die auch an diesem Zukauf maßgeblich beteiligt war, bietet einer Reihe von VW-Händlern Managementdienste an. Beide gehören zu 100 Prozent der Volkswagen AG.

Die Auto-Holding Dresden betreibt insgesamt sieben Autohändler sowie ein Ersatzteilzentrum in der Region. Sie bietet Personenkraftfahrzeuge sowie Nutzfahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat und Skoda an. Im Jahr 2020 verkaufte die Auto-Holding Dresden 5.030 Neu- und 7.810 Gebrauchtwagen und lieferte 208.500 Servicesstunden. Mit etwa 900 Mitarbeitern erwirtschaftete sie 2020 einen Umsatz von rund 308 Millionen Euro.

Berater Porsche Holding
Ebner Stolz (Stuttgart): Dr. Johannes Joepgen (Corporate/M&A), Markus Heinlein (M&A Tax; beide Federführung), Laurent Meister (Commercial/Datenschutz), Dr. Sebastian Ritz (Arbeitsrecht), Simonetta Hahn (Immobilienrecht; beide Köln); Associates: Kai Karcher, Lukas Lüttin (beide M&A Tax), Theresa Reuter, Janina Bader, Bertram Bombe (alle Corporate/M&A),  Alexander Stemmler, Stella Petzoldt (beide Arbeitsrecht), Hendrik Ahmann (Immobilienrecht)
Inhouse Recht (Porsche Holding; Salzburg): Dr. Gerald Watzinger (General Counsel)

Berater Volkswagen Group Retail Deutschland
Inhouse Recht (Volkswagen Group Retail Deutschland; Wolfsburg): Dr. Tobias Haßel (Leiter Recht)

Berater Auto-Holding Dresden
Streck Mack Schwedhelm (Köln): Dr. Markus Wollweber (Gesellschafts- und Steuerrecht; Federführung), Dr. Alexander Ruske (Corporate/M&A, Steuerrecht; Berlin); Associate: Giuseppe Vitale (Steuerrecht)
Schneider + Partner (Dresden): Dr. Bernd Kugelberg (Corporate/M&A)

Notar
Heckschen & van de Loo (Dresden): Prof. Dr. Heribert Heckschen – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Ebner Stolz berät die Porsche Holding bereits seit vielen Jahren. 2020 mandatierte sie das Unternehmen zum Kauf des insolventen Hamburger VW-Händlers Auto Wichert, wo die MDP-Kanzlei neben der für die Volkswagen Group Retail mandatierte Freshfields Bruckhaus Deringer vor allem zur rechtlichen und steuerlichen Due Diligence arbeitete. Zur Übernahme der Auto-Holding Dresden durfte sie nun im Auftrag der Porsche Holding das Gesamtprojekt beraten. Die beiden Associates Kai Karcher und Theresa Reuter hatten die Projektleitung der Bereiche Tax Due Diligence und Strukturierung sowie Legal Due Diligence inne.

Zur Steuerung des Mandats trug aus Salzburg auch General Counsel Watzinger bei. Watzinger hatte Ende des vergangenen Jahres bei der Volkswagen-Tochter Porsche Holding die Führung der Rechtsabteilung übernommen.

Auf Verkäuferseite war federführend Markus Wollweber von Streck Mack Schwedhelm tätig, der die Auto-Holding Dresden bereits des Öfteren beraten hat. Die an sich für Steuerrechtsverfahren und Steuerstrafrecht bekannte Kanzlei baute in den vergangenen drei Jahren auch ihre M&A-Praxis aus und beriet unter anderem Arztpraxen, Kanzleien und Versicherungsmakler bei Transaktionen.

Neben Wollweber stand mit Kugelberg ein namhafter Gesellschaftsrechtler aus Dresden. Bereits Anfang der 1990er Jahre hatte er das Dresdner Büro der multidisziplinären Kanzlei Schneider + Partner gegründet, das mittlerweile größer ist als ihr Münchner Stammsitz. 

Copyright Teaserbild: Porsche AG
 

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