Linklaters hebt Gehälter in London an

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  • JUVE

Linklaters hat die Gehälter ihrer Londoner Associates um zwei Prozent angehoben. Englischen Presseberichten zufolge ist sie damit die erste Magic-Circle-Kanzlei, die in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung durchgeführt hat.Im kommenden Geschäftsjahr wird Linklaters ihren frisch qualifizierten Anwälten 52.000 britische Pfund (rund 84.500 Euro) anstatt der bisherigen 51.000 (rund 82.900 Euro) zahlen. Die Saläre der so genannnten "first-year trainees", die sich noch nicht als Anwälte qualifiziert haben, werden ebenfalls um zwei Prozent auf 29.700 Pfund (rund 48.300 Euro) angehoben. Zum Vergleich aus der aktuellen JUVE-Umfrage zu Associate-Gehältern (JUVE 06/05): In Deutschland liegen die Gehälter für Linklaters-Associates im ersten Berufsjahr bei 75.000 bis 82.000 Euro. Zusätzlich zu diesem Grundgehalt werden in Deutschland wie auch Großbritannien Boni gezahlt, die von der individuellen Leistung wie auch der Performance der Kanzlei abhängen. Laut Trainee-Development-Partner Simon Firth hat sich der Bonus-Pool bei Linklaters in diesem Jahr erhöht. Details wurden jedoch nicht bekannt.

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Wie es weiter heißt, haben die übrigen Magic-Circle-Kanzleien bereits erklärt, ihre bisherigen Associate-Gehälter beizubehalten. Trotz der eingefrorenen Gehältersituation, mit der Londoner Associates zur Zeit leben müssen, haben jedoch eine Reihe von US-Kanzleien in diesem Jahr die Gehälter für ihre Londoner Anwälte angehoben. So hat etwa zuletzt White & Case im April das Jahresgehalt für Anwälte im ersten Berufsjahr um 3.000 Pfund auf ganze 63.000 Pfund (rund 102.400 Euro) erhöht. In Deutschland verdienen Berufsanfänger bei White & Case zwischen 65.000 und 75.000 Euro.

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