Maiß hatte seine berufliche Laufbahn zunächst bei Orth Kluth gestartet, ehe er 2011 zu Röhrborn Biester Juli (heute Vangard) wechselte. Er hatte sich zuletzt unter anderem mit der Beratung zu neuen Arbeitsformen einen Namen gemacht und ist für sein Know-how in der Arbeitszeitberatung sowie bei Compliance-Projekten an der Schnittstelle zum Strafrecht bekannt.
Hützen war einige Jahre bei Oppenhoff beziehungsweise Linklaters in Köln, ehe er 2010 zu Bird & Bird wechselte. Seit 2015 war Hützen schließlich bei Vangard tätig. Seine Schwerpunkte sind Restrukturierungen und Insolvenzarbeitsrecht
2013 hatte sich Röhrborn Biester Juli mit der Hamburger Kanzlei Griebe und weiteren Anwälten in München zu Vangard zusammengeschlossen. Die Kanzlei wuchs in der Folge schnell mit Quereinsteigern und eröffnete weitere Standorte bundesweit. Heute ist Vangard eine der größten reinen Arbeitsrechtskanzleien Deutschlands. Mittlerweile gehört Vangard zudem zu Littler Global, dem weltweiten Verbund der US-Arbeitsrechtskanzlei Littler. Düsseldorf bleibt auch nach den Weggängen mit Hamburg das größte Büro der Kanzlei in Deutschland mit rund 16 Berufsträgern.
Weiterer Zugang von CMS
Dritter Neuzugang zum Jahreswechsel war Schiller, der bislang Counsel bei CMS in Köln war. Neben dem klassischen Arbeitsrecht ist er auch auf die Themen Datenschutz und Compliance spezialisiert. Bei Michels pmks trifft er auf ein bekanntes Gesicht: Bereits im November war Dr. Matthias Kappus (65) als Partner zu der Kanzlei gewechselt. Kappus war zuvor viele Jahre Partner bei CMS.
Michels pmks wächst damit auf elf Arbeitsrechtler. Intern ernannte die Kanzlei zudem mit Dr. Jannis Kamann (36) einen weiteren Partner. Die Kanzlei war 2014 aus einer Abspaltung von Mütze Korsch entstanden. Neben dem Arbeitsrecht hat sie einen Schwerpunkt im Gesundheitsrecht. Beide Praxen beraten daher zahlreiche Mandanten aus dem Gesundheitssektor, zudem vertrauen regionale (Industrie-)Unternehmen auf die Kanzlei.