Ausbau Private Equity

Willkie holt weitere Verstärkung von Clifford

Das Frankfurter Büro von Willkie Farr & Gallagher hat sich mit fünf Private-Equity-Anwälten von Clifford Chance verstärkt. Seit Anfang dieser Woche arbeiten Rolf Hünermann (39) und Dr. Stefan Jörgens (35) als National Partner bei der US-Kanzlei. Zum April kommt Dr. Andreas Hautkappe (39), der ebenfalls National Partner wird. Als Associates wechselten darüber hinaus Ole Oldenburg (31) und Ingo Bednarz (30).

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Hünermann und Hautkappe waren bei Clifford zuletzt Counsel, eine Zwischenstufe zwischen Associate und Partner. Jörgens war Associate. Die Anwälte folgen dem ehemaligen Clifford-Partner Mario Schmidt, der zum Februar zu der US-Kanzlei gekommen war. „Dieser Wechsel unterstützt unser Vorhaben, weiterhin unseren Mandanten den besten und umfassendesten Service vor Ort zu bieten“, sagte Schmidt.

Willkie hatte bereits 2006 mit dem Aufsehen erregenden Gewinn des Linklaters-Partners Jochen Winter ihre Ambitionen im Private-Equity-Bereich deutlich gemacht. Im Frankfurter Willkie-Büro arbeiten damit nun rund 30 Anwälte, davon vier Equity-Partner und sechs National Partner.

„Wir bedauern den Weggang, aber das gesamte Private-Equity-Team bei Clifford Chance hat sich auf einer Spitzenposition im Bereich Private Equity sowohl in Deutschland als auch europaweit fest etabliert“, sagte Christopher Kellett, Leiter der deutschen Private-Equity-Praxis bei Clifford. „Es ist und bleibt stark, gestützt auf eine breite Basis seit Jahren gewachsener Mandantenbeziehungen.“

Die deutsche Private-Equity-Gruppe von Clifford umfasse weiterhin neun Partner sowie über 20 Counsel und Associates, so ein Sprecher der Kanzlei. Zuletzt beriet ein Team um Partnerin Dr. Nicole Englisch und Kellett den Finanzinvestor 3i beim Erwerb der Euro-Druckservice AG.

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