Autobahn-Zentrale

Leiter Recht kommt von der Deges

Die 2018 gegründete zentrale Autobahngesellschaft des Bundes mit Sitz in Berlin hat zum Februar Martin Regnath als Leiter der Rechtsabteilung geholt. Der 45-Jährige kam von der Deges Deutsche Einheit Fernstraßenplanung und -bau, wo er zuletzt als General Counsel tätig war.

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Regnath_Martin
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Im Januar 2021 soll die sogenannte Autobahn-Zentrale dann alle Aufgaben der Autobahnverwaltung in Deutschland übernehmen, wozu Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und Vermögensverwaltung gehören. Regnath soll bis dahin den Geschäftsbereich Recht der Autobahn-Zentrale aufbauen.

Als Leiter des Geschäftsbereichs Recht berichtet Regnath an die Geschäftsführerin Finanzen, Anne Rethmann. Insgesamt soll das Team auf 20 Juristen in fünf Abteilungen wachsen. Hinzu kommen rund 120 Berufsträger, die den Niederlassungen und den diversen Infrastrukturprojekten zugeordnet sind.

Die Leitung der Abteilung Gesellschaftsrecht hat die Autobahn-Zentrale bereits besetzt. Seit November ist Dr. Roland Schmidt für das Corporate-Housekeeping der Bundesgesellschaft verantwortlich. Nach seiner Tätigkeit bei Vinci Concessions war Schmidt für die VIFG Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft tätig, die mittlerweile in der Autobahn-Zentrale aufgegangen ist.

Regnath hatte seine Karriere als Leiter Recht und Verwaltung im Straßenbauamt Kempten begonnen. Darauf folgten Stationen als Associate bei Redeker Sellner Dahs und Heuking Kühn Lüer Wojtek. 2009 zog es ihn zur Deges. Die Aufgabe der 1991 gegründeten Projektmanagementgesellschaft besteht darin, die Realisierung von Infrastrukturprojekten zu beschleunigen.

Bei der Deges verantworte Regnath bis zuletzt als General Counsel die Themen Recht, Vergabe und Grunderwerb. Wie die VIFG seinerzeit, soll auch die Deges in die Autobahn-Zentrale integriert werden. Noch in diesem Jahr wird die Deges mit rund 25 weiteren Berufsträgern als Geschäftsbereich ‚Großprojekte‘ Teil der Autobahn-Zentrale. (Martin Ströder)

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