Lux begann seine Karriere 2008 im Kölner Büro von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton. 2014 wechselte er zu Kapellmann nach Brüssel. Dort begleitete er vor allem Fusionskontrollen mit Bezug zum deutschen Markt. Zudem beriet Lux auch zu allgemeinen europarechtlichen Angelegenheiten.
Im vergangenen Jahr gehörte Lux etwa zu dem Kapellmann-Team, das Axel Springer zu einer gemeinsamen Online-Vermarktungsplattform mit United Internet beriet. Das Brüsseler Kapellmann-Büro umfasst nach dem Weggang von Lux noch die Partner Prof. Dr. Robin van der Hout, Dr. Axel Kallmayer und Dr. Ivo du Mont sowie drei Associates und eine Projektjuristin. Zuletzt war im November die Beihilferechtlerin Dr. Angela Guarrata zum Brüsseler Kapellmann-Team gewechselt. Sie kam von der französischen Kanzlei Gide Loyrette Nouel. Davor war sie einige Jahre im Brüsseler Büro von Becker Büttner Held beschäftigt.
Obwohl Lux nur in Belgien als Anwalt zugelassen ist, soll er bei Euclid seine Erfahrung mit Mandanten und dem deutschen Markt einbringen, um das Deutschlandgeschäft der Kanzlei zu entwickeln. Lux will sich vor allem als Anlaufstation für ausländische Mandanten positionieren, die fusionskontrollrechtliche Beratung zum deutschen Markt benötigen.
Euclid wurde Ende 2014 von dem ehemaligen Clifford Chance-Partner Oliver Bretz in London gegründet. Bretz ist deutschstämmig, besitzt allerdings wie Lux keine deutsche Anwaltszulassung. Im Februar 2017 fusionierte die Kanzlei mit der Brüsseler Einheit Edge Legal um Prof. Dr. Damien Geradin, der bis Ende 2014 Litigation-Partner bei Covington & Burling war. Nach dem Zugang von Lux zählt Euclid fünf Partner, einen Senior Consultant und drei Associates. (Martin Ströder)