Wölfel hat seine Anwaltskarriere 2013 bei Küttner begonnen, nachdem er die Kanzlei bereits als Referendar und wissenschaftlicher Mitarbeiter kennengelernt hatte. Während er anfangs überwiegend zur arbeitsrechtlichen Compliance beriet, spezialisierte er sich in jüngerer Zeit auf die Beratung von Führungskräften, insbesondere zur Geschäftsführerhaftung. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Beratung zur betrieblichen Altersversorgung.
In seiner Position als Head of Labour Law bei Viessmann wird Wölfel unter anderem kollektivrechtliche Fragen wie Tarifverträge, Interessenausgleiche und Betriebsvereinbarungen betreuen. Außerdem gehört zu seinen Aufgaben die Beratung zu Umstrukturierungen und Betriebsübergängen sowie die Gestaltung neuer Arbeitszeitmodelle und das Vertragsmanangement. Das Heiztechnikunternehmen mit Sitz im nordhessischen Allendorf beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter in zwölf Ländern weltweit, die meisten von ihnen in Deutschland.
Wölfels Abteilung, der noch eine Arbeitsrechtlerin angehört, ist an die Personalabteilung angegliedert. Er berichtet direkt an Steffen Buch, deren gruppenweiten Leiter. Wölfels Vorgänger, Kai-Ulrich Harnisch, hatte das Unternehmen vor einigen Monaten in Richtung Fresenius Kabi verlassen, wo er nun als Director HR Legal tätig ist.
Die Kölner Kanzlei Küttner deckt die gesamte Bandbreite der arbeitsrechtlichen Beratung ab. Aktuell besteht das Team aus zehn Partnern, sieben Associates und zwei of Counsel. Küttner plant, vor allem den Mittelbau zeitnah aufzustocken.