Kemper zählt zu den bekanntesten Köpfen im Baurecht. Baukonzerne und Infrastrukturunternehmen vertrauen seit vielen Jahren auf seine Kompetenz. Er gehörte im Jahr 2003 zu den Gründungspartnern der Kanzlei, die damals als Kemper Nitschke Haas an den Start ging und ein Spin-off von HFK Heiermann Franke Knipp war. Seit Gründungspartnerin Cornelia Haas die Kanzlei 2007 verließ, firmiert sie unter KNH.
Heinrich war bei KNH zuletzt ebenfalls Equity-Partner. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Vergaberecht. Rischmüller und Metzger waren Associates im Team von Kemper, in der neuen Einheit haben auch sie Partnerstatus. Mittelfristig plant die neue Einheit auch den Aufbau einer Associate-Ebene.
Bei KNH verbleiben nach dem Ausscheiden vier Anwälte im Berliner Büro, davon drei Partner. Mittelfristig will die Kanzlei das Team in Berlin wieder vergrößern. Neben dem Hauptstadtstandort hat KNH außerdem Büros in Frankfurt und Essen. Insgesamt gehören 19 Berufsträger zur Kanzlei.
Im personell eher ruhigen Baurecht war in den vergangenen Monaten viel in Bewegung. Bereits im Sommer vergangenen Jahres gründete die renommierte Leinemann-Partnerin Birgit Franz eine eigene Kanzlei in Köln. Ende 2018 gingen die Partner der Münchner Boutique Horsch Oberhauser getrennte Wege. Fast zeitgleich gründeten zwei ehemalige Kapellmann-Anwälte die Boutique JahnHettler. Und die ehemaligen Oberthür-Partner Dr. Moritz Lembcke und Julia Hader haben seit Frühjahr 2020 eine eigene Kanzlei in Hamburg.