Exodus in IP

Pinsent Masons-Anwalt wechselt zu Taliens

Pinsent Masons IP-Praxis kommt nicht zur Ruhe: Der Münchner Patentrechtler Peter Koch wechselt im Oktober als Partner zur Münchner Boutique Taliens. Er ist der dritte IP-Rechtler in Folge, der die britische Kanzlei verlässt.

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Peter Koch
Peter Koch

Bei Taliens wird Koch der zweite Patentpartner neben Thomas Lynker, der zu den Gründern der Kanzlei gehört. Im Patentrecht sind in der Boutique zudem noch zwei Associates und ein of Counsel tätig. Daneben zählt das Team in Soft IP drei Partner und drei Associates. Die kleine Münchner Kanzlei ist im Patentrecht bisher vor allem durch die Vertretung von ZTE und TCT in Mobilfunkstreitigkeiten bekannt, daneben berät sie auch zu Medizinprodukten.

Koch bringt Erfahrungen in Litigation zu Mechanik- und Elektronik-Patenten mit zu Taliens. Bei Pinsent Masons war er Teil des Teams, das LST im Streit um Ski-Lift-Patente gegen Innova vertrat. Zudem berät er regelmäßig zu Medizinprodukte-Patenten etwa auf Seiten von Neovasc Tiara im Streit mit Edwards Lifescience um Herzklappentechnologie.

Seine berufliche Laufbahn begann Koch 2007 bei Greyhills. Nach Stationen bei Jones Day und Wragge & Co, wo er auf Alexander Bayer und Michael Schneider traf, wechselte er 2017 mit dem Team um IP-Partner Bayer von der zwischenzeitlich zu Gowling fusionierten Sozieät zu Pinsent Masons.

Mit Koch verlässt nun der dritte Anwalt des ehemaligen Gowling-Teams Pinsent Masons. Der Patentpartner Schneider war im Mai zu Eisenführ Speiser gewechselt und der IP-Partner Bayer hatte die Kanzlei im Juli in Richtung Preu Bohlig verlassen.

Nach dem Weggang von Koch, der bei Pinsent als Legal Director beschäftigt war, was dem Status eines Counsels entspricht, verbleiben bei der britischen Sozietät noch drei Berufsträger, die zum Patentrecht beraten, davon mit Marc Holtorf ein Partner. Er ist Leiter der German Risk Advisory Services und berät auch zu Soft IP, wo neben ihm weitere sechs Anwälte tätig sind, darunter ein weiterer Partner und ein Legal Director.

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