Das Startteam in Amsterdam wird von dem M&A-Spezialisten und langjährigen Brüsseler Standortleiter Luc Houben angeführt. Mit ihm wechselt der Kartell- und Wettbewerbsrechtler Yvan Desmedt. Weitere Bereiche, darunter Steuerrecht und Litigation, will Jones Day mit Quereinsteigern aus örtlichen Kanzleien abdecken. Mason soll die Schnittstelle zwischen London und Amsterdam werden.
Kontakte zum niederländischen Rechtsmarkt bestehen für die Kanzlei bislang vor allem aufgrund der Beratung internationaler Mandanten, die das Land als steuerlich günstigen Holdingstandort nutzen. Künftig will Jones Day verstärkt auch Outbound-Mandate aus den Niederlanden akquirieren. Einen weiteren Schwerpunkt soll die finanzrechtliche Beratung im Benelux-Raum bilden.
Der niederländische Anwaltsmarkt gilt etwa im Vergleich zu London oder Frankfurt als sehr stabil. Neueröffnungen internationaler Kanzleien gab es in den letzten Jahren nicht. Taylor Wessing kündigte zwar im Herbst 2011 an, eine Präsenz in Amsterdam aufbauen zu wollen, was bis heute allerdings ohne konkrete Folgen geblieben ist.