Bourgeois berät bei Unternehmens-, Akquisitions- und Immobilienfinanzierung sowie finanziellen Restrukturierungen. Ihre Mandanten sind sowohl Banken und alternative Darlehensgeber als auch Kreditnehmer wie Unternehmen und Private-Equity-Fonds. Zu Luther brachte sie 2019 einige Mandanten von Norton Rose Fulbright mit wie etwa Veritas, die sie auch im vergangenen Jahr zu Finanzierungsfragen bei der finanziellen Restrukturierung beriet. Bei Addleshaw wolle sie wieder verstärkt international tätig sein.
Die Kanzlei hatte 2019 mit fünf Partnern von Bryan Cave Leighton Paisner in Hamburg eröffnet. Es war das erste europäische Büro der Kanzlei außerhalb Großbritanniens. Nun möchte sie eine bank- und finanzrechtliche Praxis in Deutschland aufbauen, die global dem Team Finance & Projects angehört. Hamburg bleibt derzeit einziger offizieller Standort, obwohl Bourgeois auch Büroraum in Frankfurt nutzen wird. Die Zahl der Partner im deutschen Büro steigt mit dem Zugang auf neun.
Mit der Eröffnung eines Pariser Büros im Januar, das mehr als 20 Anwälte für grenzüberschreitende Transaktionen, Konfliktlösung, Immobilien- und Handelsrecht umfasst, erweiterte Addleshaw ihre Präsenz in Kontinentaleuropa. Im vergangenen Jahr wuchs die Kanzlei auch in Deutschland, etwa mit dem Kartell- und Beihilferechtler Helge Heinrich, dem Vergabe- und Beihilferechtler Jan-Oliver Schrotz und dem Schiedsrechtler Felix Dörfelt.
Luther zählt im Bank- und Finanzrecht gut 20 Partner, davon unter der Leitung des Frankfurter Partners Christoph Schauenburg etwa fünf für Kredite und Akquisitionsfinanzierung.