1998 trennten sich jedoch ihre Wege. Ihle ging als Rechtsvorstand zur Adidas-Salomon AG – die er bereits 1993 als anwaltlicher Berater der Investoren um den französischen Geschäftsmann Robert Louis-Dreyfus bei dessen Einstieg bei dem Sportartikelhersteller kennen gelernt hatte. Heide dagegen blieb bis Ende 2001 bei Coudert und machte sich 2002 selbstständig.
Nachdem Ihle im vergangenen Juli bei Adidas ausgeschieden war, soll er nun bei Heide das Gesellschaftsrecht verstärken. „Mit Manfred Ihle gewinnen wir nach Helmut Heide einen weiteren Vorreiter der deutsch-französischen Rechtsberatung und zudem einen ausgewiesenen Fachmann im Aktienrecht“, sagte der Leiter des Heide-Büros, Lutz Hartmann.
Darüber hinaus kam im April noch ein zweiter Anwalt als of Counsel zu Heide: Der 31-jährige Dr. Andreas Schwab soll das Gebiet Subventionsberatung aufbauen. Derzeit sitzt Schwab als Abgeordneter der CDU im Europaparlament. Er wird vor allem von Brüssel und Straßburg aus tätig werden. Der Anwalt war zuvor Referent im baden-württembergischen Kultusministerium und ist Herausgeber des deutsch-französischen Magazins ‚Le Forum Franco-Allemand’. (Jörn Poppelbaum)