Seine Karriere begann Kircher 2016 bei der renommierten Berliner Gesundheitsboutique Dierks + Bohle. Als 2017 mehrere Anwälte aus der Einheit ausschieden, folgte Kircher Prof. Dr. Dr. Christian Dierks in dessen neue Einheit Dierks + Company. 2019 folgte der Wechsel zum Health Innovation Hub.
Die Ideenfabrik hatte der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn ins Leben gerufen. Das Projekt Health Innovation Hub lief mit dem Ende der Amtszeit Spahns aus. Kircher war bis dahin Teil eines interdisziplinären Expertengremiums, das unter anderem die Bundesregierung, aber auch E-Health-Unternehmen zur Digitalisierung des Gesundheitswesens beriet. Er wirkte an Vorhaben wie der elektronischen Patientenakte oder dem Gesetzgebungsverfahren Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) mit.
Mit Kircher wechselt ein weiterer Anwalt zu GND, der mit einigen anderen Berufsträgern der Kanzlei eine Dierks + Bohle-Vergangenheit teilt. Das gilt neben den Partnern Dr. Daniel Geiger, Dr. Gerhard Nitz und Dr. Jörn Grotjahn auch für Till Wipperfürth, der zuletzt von der Wettbewerberin Mazars zu GND gewechselt war.
Die Kanzlei, die seit 2020 unter GND Geiger Nitz Daunderer firmiert, war 2017 unter dem Namen Geiger Nitz und Partner gestartet. Auch sie war wie Dierks + Company aus der Trennung mehrerer Anwälte von Dierks + Bohle entstanden, die heute unter D+B Rechtsanwälte firmiert. Mit Kircher zählt die Boutique fünf Jahre nach ihrer Gründung nun acht Equity-Partner und eine Associate.