Am heutigen Donnerstag wird in Hamburg das Chinese European Arbitration Centre (CEAC) eröffnet. Vor dem neu konstituierten Schiedsgerichtshof sollen weltweite Schiedsverfahren mit China-Bezug verhandelt werden. Die Initiative, in Hamburg neben dem Internationalen Seegerichtshof eine weitere globale Schiedsinstitution zu etablieren, wurde von mehreren Seiten eingeleitet. Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer, die Handelskammer Hamburg sowie über 50 Sozietäten und Anwälte aus 13 Staaten votierten für das neue Zentrum. In Schiedsverfahren hat sich bislang keine Verfahrensordnung hervorgetan, die speziell auf die Bedürfnisse des chinesischen Markts zugeschnitten ist.
„Hamburg hat traditionell sehr starke Handelsbeziehungen mit China und gilt als Eingangstor für den europäischen Wirtschaftsraum. Wir freuen uns, dass unsere Initiative auch international auf so viel Resonanz gestoßen ist“, so Dr. Eckart Brödermann, Vorsitzender des Trägervereins. „Gleichzeitig zeigt dieser Zuspruch, dass es notwendig war, diese Lücke in der Schiedsgerichtsbarkeit zu schließen.“
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