Für die Büroeröffnung in Stuttgart gewann Vogel zwei Quereinsteiger. Dr. Ralf Klühe (43) wechselte als Partner aus seiner eigenen Kanzlei, die er im Frühjahr 2011 nach über sechs Jahren bei Luther gegründet hatte. Klühe ist insbesondere auf die Begleitung von IT- und E-Commerce-Projekten spezialisiert und betreut neben Technologieunternehmen auch Internet- sowie Werbeagenturen.
Als of Counsel stieg der frühere deutsche IBM-Chefjurist Prof. Dr. Marc Strittmatter (44) ein. Strittmatter arbeitete ab 2002 für den IBM-Konzern und begleitete zunächst Outsourcingprojekte, 2010 wurde er Leiter Recht. Im vergangenen Jahr folgte Strittmatter, der bundesweit zu den langjährigen erfahrenen Cloud Computing-Experten gehört, dann einem Ruf an die Hochschule Konstanz. Dort baut er den neuen Studiengang Wirtschaftsrecht mit IT-Schwerpunkt mit auf. Strittmatter wird neben seiner Arbeit für Vogel seine Tätigkeit an der Hochschule weiterführen.
Vogel war erst vor knapp eineinhalb Jahren als eine von zwei Abspaltungen der inzwischen aufgelösten Karlsruher Traditionskanzlei Bartsch & Partner hervorgegangen. Seitdem macht sich das Team um den Namenspartner und IT-Spezialisten Prof. Dr. Rupert Vogel Zug um Zug einen Namen. Die nun sieben Anwälte zählende Sozietät konzentriert sich auf umfassende Begleitung in IT-Fragen und berät daneben auch an der Schnittstelle zum Arbeitsrecht. Diesen Bereich wird die Sozietät noch erweitern, zum Jahreswechsel steigt im neuen Stuttgarter Büro auch ein Arbeitsrechtler ein.
Neben dem Start in Stuttgart kooperiert Vogel künftig auch mit der ebenfalls dort ansässigen Patentkanzlei Hössle. Dadurch will Vogel die grenzüberschreitende Beratung im gewerblichen Rechtsschutz abdecken. „Mit Hössle Patentanwälte können wir dem Wunsch unserer Mandanten nach einer integrierten Beratung auch bei IP-Themen nachkommen“, sagte Vogel. Hössle ist vor allem auf Softwarepatente und die Beratung von Technologieunternehmen spezialisiert. Die Kanzlei berät unter anderem bei Patentprozessen zwischen Smartphone Anbietern und hat Korrespondenzkanzleien in 70 Ländern. (René Bender)