Libor-Skandal

London und Brüssel sorgen für Paukenschläge

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  • JUVE

Der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor zieht immer weitere Kreise. Nach der Entscheidung eines Gerichts in London von November könnten die Vorwürfe gegen Großbanken auch relevant für deren Derivategeschäfte mit Firmenkunden sein. Das Urteil des britischen Court of Appeal könnte zahlreichen Firmenkunden den Weg für Schadensersatzklagen ebnen, die durch die Manipulation der Referenzzinssätze geschädigt wurden.

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Vergeblich hatten die Deutsche Bank und die britische Bank Barclays vor dem Berufungsgericht in London versucht, die Manipulationsvorwürfe aus zwei separaten Gerichtsverfahren über die möglichen Beratungsfehler beim Verkauf von Swap-Produkten herauszuhalten. Beide Häuser gehören der Gruppe von Großbanken an, die systematisch Absprachen bei den Referenzzinssätzen getroffen haben.

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