Für Buschmann bedeutet der Schritt eine Rückkehr zu seinen beruflichen Anfängen. Bei White & Case hatte er nach seinem Jurastudium im Jahr 2007 seine anwaltliche Laufbahn begonnen. Das Arbeitsverhältnis ruhte dann zunächst ab November 2009 und endete 2014. Danach war Buschmann bis 2017 als selbstständiger Anwalt tätig.
Seine politische Karriere nahm ab 2009 Fahrt auf: Buschmann war von 2009 bis 2013 sowie von 2017 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. In der FDP-Bundestagsfraktion übernahm er die Funktion des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers. Von Dezember 2021 bis November 2024 amtierte er als Bundesminister der Justiz in der Ampelkoalition unter Bundeskanzler Olaf Scholz. Nach dem Bruch der Ampelkoalition im November 2024 schied Buschmann aus dem Ministeramt aus.
Nach Informationen des ‚Tagesspiegel‘ hatte die neue Bundesregierung Buschmann eine sogenannte Karenzzeit von zwölf Monaten ausgesprochen. Damit folgte sie den Empfehlungen eines unabhängigen Gremiums. Diese Karenzzeit war im November 2025, ein Jahr nach dem Bruch der Ampelkoalition und seinem damit verbundenen Ausscheiden aus dem Amt, abgelaufen.
„Seine juristische Kompetenz und sein Verständnis für politische Zusammenhänge sind eine wertvolle Bereicherung für unser Team“, sagte nun Karsten Wöckener, Managing-Partner der deutschen White & Case-Büros, zu Buschmanns Rückkehr. Berlin ist mit knapp 60 Berufsträgern nach Frankfurt der zweitgrößte deutsche Standort der US-Kanzlei. Weitere Büros gibt es in Düsseldorf und Hamburg.
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