München

IT-Kanzlei spaltet sich auf

Zum Juni hat sich die Münchner Kanzlei SSW Schiffer Schneider Weihermüller aufgespalten. Die beiden neuen Einheiten firmieren unter CSW und Witzel Erb Backu. Trennungsbestrebungen gab es dem Vernehmen nach schon seit geraumer Zeit.

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Isabell Conrad
Isabell Conrad

Hinter CSW stehen die Rechtsanwälte Isabell Conrad (44) und Prof. Dr. Jochen Schneider (76). Die Kanzlei mit Schwerpunkt im IT-Recht agiert in enger Kooperation mit der SSW Treuhand- und Steuerberatungsgesellschaft um Wirtschaftsprüferin Sabine Weihermüller. Insbesondere Schneider gilt im Markt als einer der Pioniere im IT-Recht. Unter anderem seinem Ruf ist es zuzuschreiben, dass sich SSW im Datenschutz auf Augenhöhe zu Großkanzleiteams positioniert hatte. Auch Datenschutzrechtlerin Isabell Conrad hat sich inzwischen in diesem Markt etabliert. Das neue Team zählt 12 Partner und insgesamt 23 Berufsträger, die allesamt aus der alten SSW-Formation stammen. 

Michaela Witzel
Michaela Witzel

Witzel Erb Backu & Partner zählt 11 Partner sowie 12 Associates. Mit Michaela Witzel (49) und Frieder Backu (48) sind auch hier erfahrene IT-Rechtler tätig. Dr. Hilmar Erb (45) steht traditionell für die Beratung im Straf- und Steuerrecht. Unter neuem Namen will die Kanzlei neben dem angestammten Schwerpunkt IT-Beratung auch das Gesellschaftsrecht stärker mit einbeziehen, etwa im techgetriebenen Transaktionsgeschäft.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Familienrecht, wofür traditionell der ehemalige Schiffer-Part der alten Kanzlei SSW stand und der nun bei Witzel Erb Backu angedockt ist. Schon vor der Trennung von SSW arbeiteten die beiden Kanzleiteile dem Vernehmen nach vorwiegend separat. Die Trennung aktiver vorangetrieben haben soll Witzel Erb Backu & Partner. (Anika Verfürth)

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