Niemann-Fritsch begann ihre Karriere 2004 als Associate in der Steuerrechtspraxis von Linklaters, bevor sie ab 2008 bei Hengeler Mueller in Frankfurt tätig war. 2011 wechselte sie von dort zu Goldman Sachs, wo sie als Inhouse-Juristin im Asset-Management und im Compliance-Bereich aktiv war. Für die Investmentbank arbeitete sie auch drei Jahre in Singapur. Im Frühjahr 2020 stieg sie dann als Company Counsel bei der Beratungsfirma Kapena ein, die sich auf die digitale Infrastruktur fokussiert.
Bei Weitnauer trifft sie auf ein Team, das neben der ursprünglichen Spezialisierung auf Venture-Capital-Investments heute auch umfassender die Technologiebranche berät. Mit Niemann-Fritsch habe die Kanzlei vor, ihr „Leistungsangebot für Investmentgesellschaften, etwa im Bereich Compliance, zu erweitern“, sagte Kanzleigründer Dr. Wolfgang Weitnauer.
Die Kanzlei hatte ihr Team in den vergangenen Jahren wiederholt verbreitert: So kamen 2016 am Mannheimer Standort die IT-Rechtler Dr. Barbara Sommer und Jochen Morsbach dazu. 2018 wechselten in Berlin der IP-Rechtler Prof. Dr. Frank Hammel von Knauthe, in Hamburg der IT- und Datenschutzspezialist Alexander Tribess von Kramer & Partner und in München der Kapitalmarktrechtler Dr. Oliver Zander von Görg zu Weitnauer. Insgesamt gehören der Kanzlei aktuell 30 Berufsträger an, der Großteil – 23 Anwälte – sind Salary- oder Equity-Partner. .