Der zweite neue Partner ist Experte im Gewerblichen Rechtsschutz. Simon Christiaen (44) berät und vertritt Mandanten speziell in Patentprozessen. Er war für diesem Bereich zuletzt Directing Partner bei Landwell & Associés, der französischen Partnerkanzlei von PricewaterhouseCoopers. Außerdem konnte Taylor Wessing ihr Corporate-Finance-Team mit Nicolas de Witt (36) verstärken, der unter anderem für Skadden Arps Slate Meagher & Flom und CMS Bureau Francis Lefebvre gearbeitet hat.
Mit den drei Neuzugängen beginnt der Pariser Taylor-Wessing-Standort den Wiederaufbau, nachdem im vergangenen Sommer gleich zwölf Non-Equity-Partner die Kanzlei in Richtung Nixon Peabody verlassen hatten. „Die Akquisition weiterer Laterals steht an und ich bin zuversichtlich, dass wir die Reihen mit exzellenten Anwälten zügig schließen werden“, erklärte Dr. Wolfgang Rehmann, Taylors Managing Partner für Deutschland. Mitte 2008 war ein Streit um mangelnde Partnerperspektiven eskaliert. Taylor Wessing und die US-Kanzlei Nixon Peabody, die ursprünglich über eine Fusion in Paris verhandelt hatten, waren danach sogar in gerichtliche Auseinandersetzungen verstrickt.
Nixon Peabody hat sich zu Jahresbeginn ebenfalls verstärkt. Als neuer Kopf der französischen Finanzpraxis wurde Jean-Norbert Pontier gewonnen. Pontier wechselte von Lovells.