Schucht ist auf Produktsicherheits- und Produkthaftungsrecht spezialisiert. Gemeinsam mit den ehemaligen Anwälten von Noerr, dem Stoff- und Chemikalienrechtler Martin Ahlhaus (49) und dem Dispute-Resolution-Spezialisten Dr. Florian Niermeier (45), sowie Medizinprodukterechtler Dr. Boris Handorn (47) von Simmons & Simmons gründete er Ende 2019 die Produktkanzlei. Ihnen schloss sich Associate Michael Öttinger (31) an, der ebenfalls zuvor bei Noerr war, mit Schwerpunkt auf produktbezogenem Umweltrecht. Wiebe verstärkt in Berlin insbesondere die produktsicherheitsrechtliche Praxis, die Schucht bislang alleine abgedeckt hat, und konzentriert sich außerdem auf Digitalisierungsthemen. Insgesamt zählt die Boutique damit vier Partner und zwei Associates.
Zur Mandantschaft zählen Unternehmen verschiedenster Branchen, die die Anwälte zu internationalen Compliance-Anforderungen und Prozessführung in produktrechtlich geprägten Verfahren beraten. Zudem vertrauen auch zahlreiche Verbände auf das spezialisierte Wissen der Produktanwälte. Der neue Standort Berlin soll nicht nur die räumliche Nähe zu weiteren produktbezogen-regulatorischen Verbänden fördern.
Schucht zufolge hat die Corona-Pandemie die Bedeutung von Product Compliance noch einmal hervorgehoben. In diesem Kontext beraten die Anwälte unter anderen etwa zum Medizinprodukterecht, worunter auch Schutzmasken und Antigen-Schnelltests fallen. (Melanie Müller)