Rechtsmarkt-Splitter 01/2006

Wenn sich das Jahr seinem Ende neigt, wird vielen besinnlich zumute, sie öffnen Herz und Geldbeutel für die Bedürftigen. Ein potenzieller Empfänger milder Gesten dürfte da die Hilfskasse Deutscher Rechtsanwälte sein, die bedürftige Kolleginnen und Kollegen sowie deren Familien aus 26 Kammerbezirken bundesweit unterstützt. Besonders hoch betagten Rechtsanwälten oder deren Witwen soll die finanzielle Hilfe zugute kommen, aber auch jüngere Berufsträger können davon profitieren. Die Spenden gehen ohne Abzug von Verwaltungskosten direkt an die Empfänger. Im vergangenen Jahr erhielten so 277 Anwälte insgesamt 139.350 Euro. Spendenkonto: Deutsche Bank Hamburg, BLZ 20070000, Kontonummer 0309906.Um ihre Berufskollegen gar nicht erst in Not geraten zu lassen, setzt die Bundesrechtsanwaltskammer ihre Qualifizierungsoffensive weiter fort und beschließt inzwischen quasi im Halb-Jahres-Takt neue Fachanwaltschaften. Nachdem erst im Mai sechs neue geschaffen wurden, steht nun die Einführung des Fachanwalts für Gewerblichen Rechtsschutz und des Fachanwalts für Handels- und Gesellschaftsrecht auf dem Programm. Schuld ist natürlich der Mandant: "Die Satzungsversammlung trägt mit der Ausweitung der Fachanwaltschaften dem zunehmenden Bedarf der Mandanten nach besonderem Fachrat Rechnung", erklärt BRAK-Präsident Dr. Bernhard Dombek. Mit den ersten Fachanwälten auf den neuen Rechtsgebieten ist ab Mitte 2006 zu rechnen.

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Noch näher dran am Mandanten, das hat sich auch das Düsseldorfer Büro von Clifford Chance auf die Fahnen geschrieben. Und ist umgezogen. Mitten ins Herz der Landeshauptstadt, in die Königsallee hat es die 21 Partner und rund 170 Mitarbeiter verschlagen, die sich nun ein Gebäude mit dem Fünf-Sterne-Hotel Intercontinental teilen.

Den Mandanten im Blick hatte zuletzt auch Dr. Jörg Soehring, bislang Office Managing Partner der beiden deutschen Büros von Latham & Watkins. Zukünftig gibt er einen Teil seiner Managementtätigkeit ab, um sich wieder verstärkt der Mandatsarbeit zu widmen. Ab Januar wird Dr. Hans-Jürgen Lütt neuer Managing Partner des Frankfurter Büros. „Die Ernennung eines eigenen Managing Partners für das Frankfurter Büro entspricht der üblichen Struktur bei Latham & Watkins“, so der Managing Partner der Gesamtsozietät Robert Dell. Mit inzwischen rund 40 Anwälten vor Ort habe sich das Frankfurter Büro so gut entwickelt, dass man dem nun auch in der Managementstruktur Rechnung tragen wolle.

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