Berlin

Renommierter Strafrechtler macht sich selbstständig

Nach 17 gemeinsamen Jahren wird der Berliner Strafrechtler Nikolai Venn (54) die Strafrechtsboutique Freyschmidt Frings Pananis Venn verlassen und sich zum Jahresanfang 2026 selbstständig machen.

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Nikolai Venn

Venn kam seinerzeit von der breit aufgestellten Berliner Einheit Knauthe, wo er sieben Jahre beschäftigt war. Seine Arbeit umfasst die Beratung und Verteidigung von Unternehmen, Verbänden und Individuen, vor allem zu Vermögensdelikten wie Betrug, Subventionsbetrug und Untreue sowie Korruptions- und Steuerstrafrecht. Auch im Nebenstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht ist er tätig.

Venn vertrat Vorstände diverser Banken, darunter die BerlinHyp, die SachsenLB und die HSH Nordbank, bei Untreuevorwürfen. Zu seinen Mandaten zählten zudem ein brandenburgischer Minister im Zusammenhang mit Subventionsbetrug sowie Sparkassenvorstände wegen Untreue und Steuerhinterziehung. Darüber hinaus war er als Verteidiger in die VW-Dieselaffäre und in Cum-Ex-Verfahren involviert. Im Wirecard-Komplex vertrat er einen Wirtschaftsprüfer in einem aufsichtsrechtlichen Verfahren. Auch die Deutsche Wohnen holte ihn gemeinsam mit seinem Kanzleipartner Guido Frings als Berater, als sie sich gegen ein DSGVO-Bußgeld bis vor den Europäischen Gerichtshof wehrte.

Bei Freyschmidt Frings Pananis Venn verbleiben neben den drei Namenspartnern Uwe Freyschmidt, Guido Frings und Dr. Panos Pananis noch Partner Stephan Fink, Counsel Sarah Diwell-Prochnow und zwei Associates.

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