Saudi-Arabien

Dechert baut Brücke zu Hassan Mahassni

Die US- Sozietät Dechert hat in Saudi-Arabien ein Assozierungsabkommen mit der lokalen Kanzlei Hassan Mahassni abgeschlossen, die nach ihrem Gründer benannt ist.

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Daniel O'Donnell
Daniel O’Donnell

Die 1970 gegründete, arabische Einheit steht vor allem für kapitalmarktrechtliche und Corporate-Beratung sowie für klassische M&A-Geschäfte. Das neunköpfige Team ist in der großen Hafenstadt Dschidda am Roten Meer verankert. Auch der Schiedsrechtler Marwan Shaheen und der auf Corporate Litigation spezialisierte Partner Yousef Saleh Husiki Al-Ghamdi gehören zur Partnerriege. „Diese Assoziierung ist von strategischer Wichtigkeit für Dechert“, so Daniel O’Donnell, seit 2011 CEO der Kanzlei. „Wir möchten mit Hassan und seinem Team unser Angebot im Nahen Osten ausbauen.“

Dechert ist seit 2012 in der Region präsent, eröffnete dort zunächst ein Büro in Dubai. Der Ausbau der örtlichen Kapitalmarktpraxis wird vom erfahrenen Londoner Partner Camille Abousleiman mit betreut.

Saudi-Arabien hatte im Sommer seine Börse für internationale Investoren geöffnet und betreibt unterschiedlichste Initiativen, ausländische Unternehmen bei ihren Geschäften dort zu fördern. In dem Königreich, das seine Abhängigkeit von den Öleinnahmen verringen möchte, eröffneten zuletzt auch Baker & McKenzie, DLA Piper sowie Shearmann & Sterling.

Bei Dechert selbst wird es im kommenden Jahr einen Wechsel an der Spitze geben. Die Partnerschaft wählte Ende Juni bereits Corporate-Partner Henry Nassau als Nachfolger von O’Donnell; Nassau übernimmt ab Juli 2016 den CEO-Posten. Die duale Struktur mit dem Litigation-Partner Andrew Levander als Vorstandsvorsitzenden erhält Dechert aufrecht, seine Amtszeit wurde bis Sommer 2019 verlängert.

 

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