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Freshfields-Anwalt künftig bei ThyssenKrupp

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  • JUVE

Der Arbeits- und Gesellschaftsrechtler Dr. Frank Edelkötter übernimmt Mitte Juli die Leitung der Abteilung Vertragswesen bei ThyssenKrupp Industrieservice. Der 39-Jährige war bislang Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Köln. "Nach meiner jahrelangen anwaltlichen Tätigkeit im Rahmen von Projekten und Transaktionen im Arbeits- und Gesellschaftsrecht hat mich jetzt die Mitarbeit in einem renommierten deutschen Unternehmen gereizt", so Edelkötter.

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Der Jurist hatte seine Anwaltslaufbahn 1998 bei Deringer Tessin Herrmann & Sedemund begonnen und dort zunächst mit Prof. Dr. Gerhard Picot (heute Picot Rechtsanwälte) zusammengearbeitet, der damals im Arbeits- und Gesellschaftsrecht tätig war. Als Picot mit dem Anziehen des M&A-Geschäfts die Praxisgruppe wechselte, arbeitete Edelkötter in der Folgezeit mit Dr. Elmar Schnitker im Arbeitsrecht zusammen, der seit 2002 Partner der Praxisgruppe in Köln ist. Edelkötter hatte unter anderem bei der Beratung des Finanzinvestors CVC bei der Übernahme von Ruhrgas Industries und der Beratung der Basler Versicherungen bei der Post-Merger Integration der Securitas Versicherungen mitgewirkt.

Bei dem Industriedienstleister ThyssenKrupp Industrieservice, der rund 10.000 Mitarbeiter deutschlandweit beschäftigt, ist er künftig im allgemeinen Wirtschaftsrecht, Vertrags-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht tätig. „Inhaltlich sind die Aufgaben relativ deckungsgleich mit meinen bisherigen Aufgabenfeldern. Aber künftig werde ich nur noch für einen Auftraggeber tätig sein“, so Edelkötter. Bei Thyssen sind neben ihm zwei weitere Juristen in der Vertragsabteilung des Unternehmens tätig.

„Frank Edelkötter ist ein fachlich und menschlich ausgesprochen kompetenter Arbeitsrechtler“, sagte Praxisgruppenleiter Dr. Klaus-Stefan Hohenstatt. „Wir bedauern, dass er uns als Associate verlässt, aber freuen uns darüber, dass er uns als Gesprächspartner und vielleicht auch als Mandant erhalten bleibt.“ Auch Schnitker betonte, es sei „bedauerlich, einen Associate zu verlieren, mit dem man lange zusammengearbeitet hat“. Aber der Wechsel sei der Wunsch Edelkötters gewesen, da er seine Zukunft Inhouse gesehen habe. In dem Kölner Arbeitsrechtsteam sind jetzt noch ein Partner und vier Associates tätig.

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