Opitz war 2012 als Associate von Allen & Overy zu Ashurst gewechselt, 2014 wurde er dort zum Partner ernannt. Im Bereich Asset- und Projektfinanzierungen berät Opitz vor allem zu Finanzierungen von Energienetzen und Verkehrsinfrastruktur. Kürzlich beriet er etwa federführend auf Bankenseite, als die Verkehrsgesellschaft Go-Ahead eine Finanzierung von 56 neuen Zügen auf die Beine stellte. Als der deutsche Immobilieninvestor Warburg HIH sein ‚Top 5 Portfolio‘ für 600 Millionen an Asset-Manager Amundi Real Estate verkaufte, war Opitz ebenfalls im Mandat.
Opitz löst als Managing-Partner den Finanzierungs- und Kapitalmarktrechtler Krug ab, der seit September 2013 die Kanzlei in Deutschland führt. Krug steigt in den globalen Vorstand der Kanzlei auf. Unter den momentan acht festen Mitgliedern des Gremiums ist Krug das einzige deutsche Mitglied. In der Vergangenheit war unter anderem mit dem ehemaligen Münchner Partner Bernd Egbers bereits ein deutscher Anwalt im weltweiten Management Board vertreten.
Krug ist seit 2006 Partner im Frankfurter Büro, zuvor hatte er knapp drei Jahre als Associate in der Bank- und Finanzrechtspraxis von Freshfields Bruckhaus Deringer gearbeitet. Krug ist auf strukturierte Finanzierungen spezialisiert und beriet zuletzt etwa gemeinsam mit Opitz bei der Schienenfahrzeugfinanzierung für das ,Netz Elbe Spree‘ und der Finanzierung von ,Augsburger Netze Los 2′.
Die Ernennung zum deutschen Managing-Partner erfolgt bei Ashurst, nach Absprache mit den deutschen Partnern, auf globaler Ebene. Der Turnus beträgt drei Jahre. Krug hatte das Amt über zwei Turnusse inne. In der deutschen Praxis arbeiten an den beiden Standorten Frankfurt und München rund 75 Berufsträger.