Nikolaus Lahusen hatte seine Laufbahn bei Allen & Overy und Milbank in Frankfurt begonnen und war seit 2009 Anwalt bei Lahusen & Derpa in Stuttgart, wo sein Vater Namenspartner war.
In deren Nachfolgekanzlei Derpa Bender & Sigler deckte er als einziger Partner das Arbeitsrecht ab. Daneben war er für die mittelständische Mandantschaft auch regelmäßig im Gesellschafts- und Handelsrecht tätig. Mit diesem Profil bildet er eine gute Ergänzung zum Team von Reith Leisle Gabor, das am Stuttgarter Standort bislang vor allem in der Beratung zur Vermögens- und Unternehmensnachfolge sowie im mittelständischen M&A-Geschäft in Erscheinung tritt.
Arbeitsrechtliche Kompetenzen konnte vor allem der Tuttlinger Standort von Reith Leisle vorweisen, wo ein Arbeitsrechtsteam Unternehmen im süddeutschen Raum berät, unter anderem die Aesculap-Werke. Namenspartner Dr. Jörg-Marcus Leisle war zuletzt auch in das Sanierungsverfahren der Meku Energie Systeme eingebunden.
Mit seinem Schritt zu Reith Leisle Gabor folgt Lahusen dem Handels- und Gesellschaftsrechtler Roger Gabor, der sich im Dezember 2019 der Sozietät anschloss. Nach JUVE-Informationen hat Lahusen bei Derpa Bender & Sigler zwar fristgemäß zum Jahresende gekündigt. Um schon jetzt für Reith Leisle arbeiten zu können, nutzt er jedoch die berufsrechtliche Möglichkeit, in voneinander unabhängigen Einheiten zu arbeiten, sofern die jeweilige Partnerschaft das nicht vertraglich ausschließt.
Derpa Bender zählt mit Lahusen bislang neun Partner. Die Kanzlei hatte zuletzt den Wettbewerbs- und Kartellrechtler Prof. Joachim Ritter von Strobl-Albeg an Bord genommen und dadurch auch ihr Beratungsspektrum erweitert.