US-Fusion

Dewey und LeBoeuf künftig unter einem Dach

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  • JUVE

Die beiden US-Kanzleien Dewey Ballantine und LeBoeuf Lamb Greene & MacRae schließen sich zum Oktober zusammen. Die neue Sozietät firmiert unter dem Namen Dewey & LeBoeuf und kommt mit mehr als 1.300 Anwälten in zwölf Ländern auf einen erwarteten Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

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Steven Davis, bislang Chairman bei LeBoeuf, wird auch in der fusionierten Einheit in dieser Position tätig sein. Das 40-köpfige Management-Committee sowie das 22-köpfige Executive-Committee werden paritätisch besetzt.

In Deutschland war bislang nur Dewey Ballantine mit einem Büro in Frankfurt vertreten. Für die US-Kanzlei arbeiten am Main derzeit 49 Anwälte, das Büro ist insbesondere auf M&A, Steuerrecht sowie die Beratung in Bank- und Kapitalmarktfragen spezialisiert. Zum Oktober kommt mit dem bekannten Immobilienrechtler Ralph Wagner und fünf Associates von P + P Pöllath + Partners zudem immobilienrechtliche Kompetenz hinzu.

Auch zuvor hatte sich die Sozietät hierzulande sehr expansiv gezeigt: Mit der Kapitalmarktrechtlerin Dr. Walburga Kullmann und dem Unternehmensrechtler Dr. Thomas Schmuck wechselten zwei Anwälte von Freshfields Bruckhaus Deringer als Equity-Partner, von White & Case kam Dr. Matthias von Oppen als Local Partner.

Dewey Ballantine hatte bereits im vergangenen Jahr eine internationale Fusion angestrebt, Verhandlungen mit der US-Kanzlei Orrick Herrington & Sutcliffe waren im Januar dieses Jahres jedoch gescheitert.

Der neue Partner LeBoeuf, der wie Dewey seinen Hauptsitz in New York hat, ist eine Fullservice-Kanzlei mit besonderen Schwerpunkten im Energie- sowie Versicherungsrecht. In Deutschland will Dewey & LeBoeuf nach Kanzleiangaben innerhalb der nächsten 3 Jahre auf 80 bis 100 Anwälte wachsen. Ein Fullservice-Konzept ist hierzulande jedoch nach wie vor nicht angestrebt. (René Bender)

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