„Die Verhältnisse an den deutschen Kapitalmärkten nehmen zur Zeit eine unglaublich rasante Entwicklung. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen aus der Frankfurter Börse für diese Entwicklungen nutzen zu können“, kommentiert Tobien seinen Wechsel. „Mein Ziel in der Arbeit mit Weil Gotshal ist der Aufbau einer deutschen Securitisation- und M&A-Praxis, die dem Markt etwas Neues zu bieten hat.“
Weiterer Gründungspartner des neuen Weil Gotshal-Büros ist die amerikanisch-deutsche Finance-Anwältin Dr. Liza Kroeger. Für Jones Day war sie in den letzten Jahren in einigen bemerkenswerten grenzüberschreitenden Finance-Deals involviert. „Cross-Border-Finance-Transaktionen mit Beteiligung deutscher Unternehmen erfordern eine spezielle Kombination deutscher und internationaler Rechtskenntnis. Ich weiß, dass viele der in Frankfurt vertretenen Investmentbanken sich mehr von dieser Expertise wünschen.“
Kroeger war zuletzt insbesondere mit Infrastrukturprojekten befasst und beriet dabei unter anderem den Flughafen Frankfurt und einige große US-Energieunternehmen.
Nach diesem Erfolg kündigt Weil Gotshal bereits stärkeres Wachstum für den Frankfurter Standort an. „Die Sozietät treibt den Aufbau substanzieller Ressourcen voran, wie sie für eine Bedienung des deutschen Marktes notwendig sind. Genauso machen wir es in London“, nennt Executive-Partner Stephen Dannhauser als weiteres Ziel. „Zugleich konzentrieren wir uns dabei auf unsere Stärken in den Kernbereichen Kapitalmärkte, M&A, Akquisitions- und Projektfinanzierung sowie Private-Equity.“