Die CMS-Allianz hat Ende September ihr zweites Büro in China eröffnet. Nun ist die Sozietät neben der Wirtschaftsmetropole Schanghai auch in der Hauptstadt Peking vertreten. Das neue Büro konzentriert sich vorwiegend auf die Beratung der Life-Science-Branche und startet als Joint Venture des britischen CMS-Mitglieds CMS Cameron McKenna und des deutschen Arms CMS Hasche Sigle.
Der Londoner Partner Nick Beckett, Chef der britischen IP-Life-Science-Praxis wechselt nach Peking, um das Büro zu leiten. „China ist für europäische und amerikanische Pharmafirmen ein besonders attraktiver Markt für Fusionen und Übernahmen, auch in der Hoffnung, sich durch zahlreiche auslaufende Patente Geschäft zu sichern“, sagte er.
Mit dem Start in Peking zählt CMS in China nun insgesamt rund 30 Anwälte in China. In Schanghai hatte die Kanzlei bereits vor rund zehn Jahren eröffnet, seinerzeit ebenfalls als Joint Venture (mehr…). Neben den beiden auch jetzt beteiligten Allianzmitgliedern aus Großbritannien und Deutschland war damals auch CMS Bureau Francis Lefebvre aus Frankreich beteiligt. Vor zwei Jahren hatten die Kanzleien dann ihre gemeinsame Arbeit intensiviert und in Schanghai fusioniert. Dort bietet die Sozietät ein deutlich breiteres Beratungsspektrum an, im besonderen Fokus stehen hier aber ebenfalls Corporate- und M&A-Deals. Managing-Partnerin für China ist die Deutsche Corporate-Expertin Dr. Ulrike Glück. (René Bender)