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06.08.2009

Kapitalerhöhung: Linklaters begleitet Rhön-Klinikum bei Aktienplatzierung

Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat über eine Kapitalerhöhung rund 460 Millionen Euro erlöst. Die Bezugsrechteinhaber zeichneten 99,6 Prozent der neuen Anteilsscheine, die verbliebenen Papiere wurden durch eine internationale Privatplatzierung abgegeben.Ein Konsortium unter Führung von Morgan Stanley und der Commerzbank begleitete die Transaktion. Rhön-Klinikum will den Erlös für weiteres Wachstum verwenden und sich so auf die anstehende Privatisierungswelle im Kliniksektor vorbereiten. Das Unternehmen, das bundesweit 48 Kliniken betreibt, legte im ersten Halbjahr 2009 beim Umsatz um 8,6 Prozent auf nun 1,14 Milliarden Euro zu. (René Bender)

Berater Rhön-Klinikum
LINKLATERS (Frankfurt): Christoph Vaupel (Federführung), Ulli Janssen (beide Corporate/M&A; Kapitalmarktrecht), Mark Devlin (US-Kapitalmarktrecht); Associates: Isabella Ries, Ulrich Reers, Daniela Helbig, Christian Schubert, Dr. Ingo Scherer (alle Corporate/M&A, Kapitalmarktrecht), Florian Wirth, Gregory Walker (beide US-Kapitalmarktrecht)

Berater Banken
WILLKIE FARR & GALLAGHER (Frankfurt): Prof. Dr. Michael Schlitt, Dr. Susanne Schäfer (beide Kapitalmarkrecht), Jon Lyman (US-Securities; London), Dr. Michael Bernhardt (Gesellschaftsrecht), Dr. Bettina Bokeloh (Steuerrecht), Dr. Christian Rolf (Arbeitsrecht); Associates: Dr. Thorsten Becker (Kapitalmarktrecht), Danielle Scalzo (US Securites Law; London), Tobias Dietrich (Öffentliches Recht/Gesundheitswesen), Dr. Matthias Werner, Dr. Octavio de Sousa (beide Gesellschaftsrecht), Jochen Riechwald (Arbeitsrecht), Sabine Weber, Carsten Ludwig (beide Steuerrecht), Dr. Michael Rötting (Verwaltungsrecht), Pascal Salomon (Kapitalmarktrecht)
@INHOUSE (Morgan Stanley; Frankfurt): Dr. Christoph Wolf, Dr. Martin Kniehase – aus dem Markt bekannt
INHOUSE (Commerzbank; Frankfurt): Dr. Sara Romig, Alexander Döhl – aus dem Markt bekannt

Linklaters kam bei Rhön-Klinikum über einen Pitch ins Mandat, bislang war die Sozietät nicht wesentlich für den Krankenhausbetreiber tätig. Bei Akquisitionen und Bauvorhaben vertraut das Unternehmen, das auf eine eigene Rechtsabteilung verzichtet, häufiger der Münchner Kanzlei Seufert.

So betreuten die Seufert-Anwälte Dr. Bernhard Lambrecht und Dr. Reinhard Wagner den Krankenhausbetreiber erst unlängst bei der Übernahme der Wesermarsch-Klinik Nordenham für mehr als 20 Millionen Euro. Im Fremdkapitalmarktrecht beriet in der Vergangenheit unter anderem White & Case vor vier Jahren bei der Begebung einer Anleihe.

Willkie-Partner Schlitt verfügt dagegen schon seit Jahren über gute Kontakte zu Morgan Stanley, in der jüngeren Vergangenheit konnte er zudem auch eine Mandatsbeziehung zur Commerzbank aufbauen. So beriet er etwa im vergangenen Jahr ein Konsortium aus Commerzbank und Credit Suisse bei den Kapitalerhöhungen der Photovoltaik-Anlagenbauer Manz Automation und Roth & Rau.

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