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08.07.2010

Citigroup strukturiert in Deutschland um

Der US-Finanzdienstleistungskonzern Citigroup (Citi) hat seine deutschen Beteiligungen umstrukturiert. Im Zuge dessen wandelte Citi die bisher als Kommanditgesellschaft auf Aktien geführte Bank in eine Aktiengesellschaft um. Sie betreut nun als Citigroup Global Markets Deutschland das operative Geschäft von Citi in Deutschland. Durch die Umstrukturierung sollen vor allem Kosten eingespart und Entscheidungswege vereinfacht werden. Personell hat die neue Rechtsform keine Konsequenzen: Die neue AG wird in unveränderter Form vom bisherigen Vorstand geleitet. Seit dem Verkauf des Privatkundengeschäfts an die genossenschaftliche französische Bankengruppe Crédit Mutuel vor rund zwei Jahren ist Citi in Deutschland als Investmentbank aktiv. Dabei konzentriert sich der Finanzkonzern auf institutionelle Anleger. (vov)

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Annette Bödeker

Berater Citigroup
Orrick Hölters & Elsing (Frankfurt): Dr. Annette Bödeker (Federführung; Gesellschaftsrecht), Dr. Michael Fink (Gesellschaftsrecht), Jutta Schneider (Steuern)
Inhouse (Frankfurt): Dr. Jasmin Kölbl-Vogt (Leiterin Recht), Dr. Dieter Kilian

Hintergrund: Die Aktien- und Konzernrechtlerin Annette Bödeker war Mitte 2009 von Linklaters zu Orrick Hölters & Elsing gewechselt. Zur Citigroup hatte sie schon in ihrer Linklaters-Zeit regen Kontakt. So war Bödeker auch schon 2008 in den Verkauf der Citibank, der deutschen Privatkundentochter, an Crédit Mutuel beteiligt. Auch Citi-Syndikus-Anwältin Dr. Jasmin Kölbl-Vogt war hier involviert. Auch Kölbl-Vogt hat früher bei Linklaters gearbeitet.

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