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Edel übernimmt Petterson & Findus-Rechte

Das Hamburger Enterntainmentunternehmen Edel Germany hat von dem Insolvenzverwalter der Münchner Produktionsfirma TV-Loonland die TV- und Filmrechte an 'Petterson & Findus' übernommen.

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Das Hamburger Entertainmentunternehmen Edel Germany hat vom Insolvenzverwalter der Münchner Produktionsfirma TV-Loonland die TV- und Filmrechte an ‚Petterson & Findus‘ übernommen. Als deutscher Partner hatte Loonland bislang mit der schwedischen Filmgesellschaft AB Svensk Filmindustri kooperiert und zahlreiche Petterson & Findus-TV-Produktionen und -Serien hervorgebracht. Teil der jetzigen Vereinbarung sind auch Merchandising-, Musikverlags- und Teile der Druckrechte. Territorial erstrecken sich die erworbenen exklusiven Verwertungsrechte auf das deutschsprachige Europa. Daneben verfügt Edel nun auch über das Vertriebsrecht unter anderem für Osteuropa, USA, Großbritannien und Italien, wo die Erlöse nach einem Verteilungsschlüssel zwischen den Koproduzenten aufgeteilt werden. Ungewöhnlich ist, dass die Dauer der Koproduktionsgemeinschaft zeitlich unbegrenzt ist. Ende 2009 war bekannt geworden, dass der Kinderfilmproduzent Loonland zahlungsunfähig ist.

Berater Edel
Sasse & Partner (Hamburg): Dr. Hans-Martin Gutsch

Berater Svensk Filmindustri
Field Fisher Waterhouse (Hamburg): Dr. Philipp Plog, Dr. Mona Bandehzadeh (beide Medienrecht)
Inhouse (Stockholm): Ann-Kristin Westerberg (Business & Legal) – aus dem Markt bekannt

Berater Insolvenzverwalter Dr. Wolfgang Ott
Jobst Upmeier (München) – aus dem Markt bekannt
Ott Gerloff (München): Dr. Theo Rezbach – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Dass Sasse an der Seite von Edel auftritt, verwundert wenig: Im Hamburger Büro der Medienkanzlei arbeiten gleich mehrere Anwälte, die früher in der Rechtsabteilung des Unternehmens tätig waren. Gutsch selbst leitete 1998 die Rechtsabteilung der Edel Records GmbH und übernahm danach bis 2001 den Vorstand der Edel Music AG. Erst vor Kurzem ist die Kanzlei in Hamburg in das Edel-Gebäude eingezogen.

Der Kontakt zwischen Field Fisher und Svensk Filmindustri kam über das Londoner Filmteam der Kanzlei zustande.

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