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02.08.2011

KGAL kauft 129-Megawatt-Windpark

Der Fondsbetreiber KGAL GmbH & Co. KG hat ein Portfolio aus zwölf Windparks in ganz Deutschland mit einer installierten Gesamtleistung von knapp 129 Megawatt erworben. Verkauft wurden die Anlagen von dem australischen Windkraftbetreiber Infigen Energy. KGAL bringt das Portfolio in den European Sustainable Power Fund 2 ein, den ersten von der KGAL aufgelegten Mixed Renewable Fonds für deutsche institutionelle Investoren, der geografisch diversifiziert in Windkraft- (Onshore) und Photovoltaikanlagen investiert. Infigen befindet sich derzeit auf dem Rückzug vom europäischen Markt.

Oliver Kirfel
Oliver Kirfel

Berater KGAL
fks Feuerstein Kirfel Spieth (München): Oliver Kirfel, Dr. Bernd Spieth (beide Federführung; beide M&A/Corporate), Andreas Feuerstein (M&A/Banking) – Gesamtsteuerung
Heussen (München): Dr. Johannes Weidelener (Federführung Due Diligence; Corporate/ Finanzierung), Christian Weinheimer (Immobilienrecht), Bernhard Schex (Energierecht), Dr. Norbert Huber (Öffentliches Recht), Dr. Jan Dittmann (Federführung Vertragsrecht), Dr. André Turiaux (Öffentliches Recht/Immobilienrecht), Dr. Gerhard Pischel (Kartellrecht), Dr. Dagmar Knigge, Michael Ketterl (beide Vertragsrecht); Associates: Alexander Jekeli (Corporate/Finanzierung), Benedikt Lehr (Immobilienrecht), Alexander Tauber (Vertragsrecht)
Inhouse (Grünwald): Matej Lednicky, Dr. Gerhard Schwartz

Berater Infigen Energy
Clifford Chance: Brendan Moylan (Federführung; Corporate Finance; London), Dr. Jörg Sommer (M&A), Dr. Felix Mühlhäuser (Steuern; beide Frankfurt), Dr. Marc Besen (Kartellrecht; Düsseldorf); Associates: Carl Blake, Andrew Mills (beide Corporate Finance; London), Michael Heise, Carina Soesanto (beide M&A; Frankfurt)
Inhouse (Sydney): Stefan Wright

Hintergrund: Bei der Transaktion wurden fks und Heussen erstmals gemeinsam von KGAL mandatiert. Die Kanzleien kooperierten aber auch in der Vergangenheit schon öfter. fks, die vor zwei Jahren als Ausgründung der damaligen Rechtsabteilung des insolventen australischen Anlagenbauers Bacock & Brown entstanden war, beriet KGAL bereits im vergangenen Jahr in einem Bieterverfahren um den Erwerb eines großen Windparkportfolios. Mit dem jetzigen Abschluss des Deals ist die Kanzlei erstmals prominent für einen anderen als ihren Stammmandanten Babcock & Brown aufgetreten, für den sie zuletzt etwa das Fachmarktzentrum Gadnergasse in Wien an Warburg-Henderson Österreich veräußerte.

Eine außergewöhnliche Rolle spielten dem Vernehmen nach auch die KGAL-Inhouse-Juristen Lednicky und Schwartz. Beide haben die Finanzierungsvereinbarungen selbst gestemmt, was als ungewöhnlich gilt. Lednicky wechselte während der Transaktion überdies in die M&A-Abteilung von KGAL.

Infigen Energy wurde wie schon bei vorangegangenen Portfolioverkäufen federführend vom Londoner Clifford-Team um Corporate-Finance-Partner Moylan beraten. (pop)

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