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25.04.2016

Immobilien-Deal: Beos-Fonds übernehmen Solid-Portfolio mit Zenk

Der Projektentwickler und Asset-Manager Beos hat für seinen offenen Immobilienspezial-Fonds Beos Corporate Real Estate Fund Germany III (CREFG III) zugekauft: Für rund 60 Millionen Euro erwarb er das sogenannte Solid-Portfolio, zu dem sieben Objekte gehören. Verkäufer ist der Investmentmanager Valad Europe.

Alexander Baden

Alexander Baden

Die Immobilien liegen in Düsseldorf, Nürnberg und Puchheim bei München. Auf fünf Gewerbeimmobilien entfallen 33.500 Quadratmeter, hinzu kommen zwei Bürogebäude mit einer Fläche von gut 16.000 Quadratmetern. Im Herbst 2015 hatte Valad ein Immobilienmaklerunternehmen damit beauftragt, das Portfolio zu veräußern. Das Paket wurde im Rahmen eines strukturierten Bieterverfahrens angeboten. 

Die in Berlin ansssäsige Aktiengesellschaft Beos ist in den Geschäftsfeldern Projektentwicklung, Asset-und Property-Management, Sale-and-Lease-back sowie Revitalisierung tätig. Valad Europe, der zur australischen Cromwell Property-Gruppe gehört, verwaltet als Asset-Manager in Deutschland ein Immobilienvermögen von 565 Millionen Euro. Zum Bestand gehören Objekte aus den Bereichen Büro, Handel, Gewerbe und Logistik.

Berater Beos-Fonds
Zenk (Hamburg): Alexander Baden (Immobilienrecht), Dr. Wolfgang Hopp (Öffentliches Recht); Associates: Dr. Henrik Nacke, Viktoria-Louise Vollstedt, Anne Vogel (alle Immobilienrecht; Berlin)

Berater Valad Europe
Berwin Leighton Paisner (Berlin): Dr. Norbert Impelmann (Federführung), Dr. Albrecht von Breitenbuch (beide Immobilienrecht); Associates: Dr. Ruben Pisal, Henning Bigalke, Maxim Gnatjuk (alle Immobilienrecht)

Hintergrund: Beide Parteien setzten auf langjährige Berater. Zenk-Partner Baden berät Beos bereits seit vielen Jahren regelmäßig zu Immobilientransaktionen, vorwiegend im norddeutschen Raum und in Frankfurt. Über die Tätigkeit für Beos kam er auch in das Mandat für die Beratung des Spezialfonds. Zudem ist Baden Aufsichtsratsvorsitzender der Beos.

Auch Valad Europe vertraut seit mehreren Jahren auf die Kompetenz von BLP-Partner Impelmann. Die Mandatsbeziehung konnte er von seiner früheren Kanzlei Orrick mit in die neue Einheit nehmen. Im Herbst 2015 wechselte Impelmann mit dem jüngeren Partner Breitenbuch und mehreren Associates zu BLP, nachdem Orrick zuvor bekannt gegeben hatte, ihre Büros in Frankfurt und Berlin zu schließen.

Beurkundet wurde die Transaktion JUVE-Informationen zufolge von Jens Bock aus der Kanzlei Sammler Usinger in Berlin. (Laura Bartels)

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