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15.07.2004

Würfel scheinen gefallen: Hölters-Partner eröffnen für Fried Frank in Frankfurt

Wie schon länger vermutet, machen die Hölters & Elsing-Partner Dr. Jürgen van Kann und Sven Schulte-Hillen in Frankfurt für die US-Kanzlei Fried Frank Harris Shriver & Jacobson deren erstes deutsches Büro auf.Damit ist das Ziel der beiden Frankfurter Anwälte klar. Obwohl bereits im April bekannt geworden war, dass van Kann und Schulte-Hillen das Frankfurter Hölters-Büro verlassen würden, ließen sie die Öffentlichkeit bisher im Dunkeln über ihre nächste berufliche Station.

Auch jetzt wollten van Kann und Schulte-Hillen gegenüber JUVE weder den Namen Fried Frank bestätigen, noch sonstige weitere Angaben machen. Einen Bericht der englischen ‚Legal Week‘ vom 12. Juli zu dem Thema wollte man nicht kommentieren.

Die Zeitung hatte geschrieben, dass die Aufhebungsverträge zwischen Hölters & Elsing und den beiden bisherigen Partnern in dieser Woche geschlossen werden sollten. Danach würden van Kann und Schulte-Hillen zusammen mit zwei Associates Ende Juli das schon bereit stehende Büro in Frankfurt beziehen.

Unter Marktbeobachtern hält sich schon länger das Gerücht, dass Fried Frank mit den beiden Anwälten in Deutschland an den Start gehen werde. Der Inhalt des ‚Legal Week‘-Berichts erscheint daher plausibel. Zu hören ist außerdem, dass van Kann und Schulte-Hillen eine Art Management-Doppelspitze für die deutsche Praxis bilden werden.

Für Fried Frank stand Deutschland wohl spätestens seit Mai 2003 auf der Agenda, als die Fusionsgespräche zwischen der britischen Kanzlei Ashurst und den Amerikanern gescheitert waren. (Jörn Poppelbaum)

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