Die neue Interessenvertretung mit rund 1.800 Mitgliedsunternehmen entsteht aus der Fusion von vier Branchenverbänden, die damit ein stärkeres Gewicht in der öffentlichen Debatte über die Energie- und Wasserversorgung anstreben. Es sind dies der VDEW, der Verband der Netzbetreiber, der Bundesverband der Gas- und Wasserwirtschaft sowie der Verband der regionalen Energieversorger. Der BDEW hat nach langen Vorbereitungen Ende Oktober seine operative Arbeit aufgenommen.
Chefjustiziar für Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
Im neu gegründeten Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit Sitz in Berlin bekleidet Andrees Gentzsch (42) die Rolle des Chefjustiziars und Leiters des Geschäftsbereichs Recht."Das Rechts-Knowhow der Energie- und Wasserbranche wird zukünftig beim BDEW gebündelt und kann aus einer Hand den Mitgliedsunternehmen zur Verfügung gestellt werden", so Gentzsch. Er war seit 2004 beim Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) als Chefjustiziar tätig. Damals wechselte Gentzsch aus dem Ferngasunternehmen BEB Erdgas und Erdöl in den Verband.