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08.07.2010

Hamburg: Bryan Cave holt Arbeitsrechtler von Heisse Kursawe

Die US-Kanzlei Bryan Cave verstärkt ihr deutsches Büro in Hamburg: Zum Juli kam der Arbeitsrechtler Dr. Steffen Görres als Counsel von Heisse Kursave Eversheds in München. Mitte des Monats wird außerdem der IT-Rechts-Associate Martin Bosse aus dem Frankfurter Clifford Chance-Büro hinzustoßen.

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Steffen Görres

Der Wechsel von Görres ist auf den ersten Blick überraschend. Er war seit rund drei Jahren für Heisse Kursawe tätig und wurde dort erst zum Jahreswechsel zum Counsel befördert. „Mich reizt das internationale Geschäft von Bryan Cave“, sagte Görres.

Auch nach Hamburg zog es ihn zurück, hier hatte er schon vor seiner Tätigkeit bei Heisse gearbeitet: Gut fünf Jahre war er bei Mönning & Partner, die nach ihrer Fusion jetzt unter Ebner Stolz Mönning Bachem firmieren (mehr…).

Görres soll bei Bryan Cave den Bereich Arbeitsrecht aufbauen. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen neben der Arbeit an Transaktionen auf den Themen Umstrukturierungen, grenzüberschreitende Arbeitnehmerentsendungen und Lebensarbeitszeitkonten.

Bryan Cave ist seit knapp drei Jahren am deutschen Markt präsent und
war ursprünglich mit vier Berufsträgern um Dr. Michael Leue, Ex-Partner
von Buse Heberer Fromm, gestartet (mehr…). Mit den beiden Neuzugängen Görres und Bosse zählt die Kanzlei in Hamburg nun elf Anwälte.

Zuletzt waren vor einem Jahr auf Counsel-Ebene zwei Anwälte von Faegre & Benson hinzugekommen (mehr…). Allerdings verließ mit Markulf Behrendt im Mai auch ein Associate das Büro in Richtung Allen & Overy.

Bryan Cave hat einen klaren Fokus auf die Bereiche Corporate und M&A, aber auch IP, Arbeitsrecht und Litigation spielen eine wichtige Rolle. Ihr Beratungsangebot will die US-Kanzlei hierzulande aber weiter ergänzen, so etwa im Öffentlichen Recht sowie den Bereichen Steuern und Immobilien. (Volker Votsmeier)

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