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06.05.2013

Compliance: Sylvia Schenk schließt sich Görling an

Die Frankfurter Compliance- und Litigationboutique Görling Acker & Partner hat zum Mai prominente Verstärkung bekommen: Sylvia Schenk (60) schloss sich als of Counsel der Kanzlei an.

Sylvia Schenk

Sylvia Schenk

Schenk wird sich bei Görling neben der Complianceberatung auch dem Sportrecht widmen. Nach ihrer Sportlerkarriere als Leichtathletin war Schenk Richterin und saß ab 1989 viele Jahre als Stadträtin im Magistrat der Stadt Frankfurt. Seit 2001 ist sie als Rechtsanwältin tätig, zunächst bei Ashurst und zuletzt dann als of Counsel bei Schmalz. Ebenfalls ab 2001 führte sie drei Jahre lang als Präsidentin den Bund Deutscher Radfahrer. Dort stieg sie 2004 aus, weil sie sich mit ihrem Kurs in Richtung mehr Transparenz und gegen Doping nicht durchsetzen konnte.

2007 wurde Schenk schließlich Vorstandsvorsitzende von Transparency International. Die Position hatte sie drei Jahre lang inne und gehört dem Vorstand bis heute an. Zudem ist sie auf internationaler Ebene Senior Adviser für Sport der Organisation. In dieser Eigenschaft äußerte sie sich jüngst auch zum Fall Uli Hoeneß. Daneben sitzt Schenk auch im Datenschutzbeirat der Deutschen Bahn und im Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung von Daimler. Zudem ist sie Schiedsrichterin des Internationalen Sport-Schiedsgerichts CAS in Lausanne.

Schenk begründete ihren Wechsel zu Görling damit, dass sie ihren beruflichen Schwerpunkt in den kommenden Jahren mehr auf die Complianceberatung legen will. Bei Görling trifft sie auf ein erfahrenes Team um Namenspartnern Dr. Helmut Görling. Die Kanzlei konzentriert sich mit einem interdisziplinären Team seit Jahren auf Compliancethemen und zählt unter anderem Deufol, Microsoft und Ford zu ihren Mandanten. Schon im Vorjahr hatte sie mit dem Zugang eines Hogan Lovells-Teams um Dr. Wendelin Acker deutlich expandiert (mehr…) und vor allem die Prozessführungskompetenz erweitert. Mit Schenk fügt sie nun eine weitere Facette hinzu, spielte doch das Milliardengeschäft Profisport bislang kaum eine Rolle in der Praxis der Kanzlei. (Astrid Jatzkowski)

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