Razzia in Jena

Kanzlei soll Anleger in zweifelhafte Klagen getrieben haben

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  • JUVE

Kanzleidurchsuchung in Jena: Eine bekannte, auf Anlegerschutz spezialisierte Kanzlei bekam dort Besuch von der Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt. Bei der groß angelegten Razzia vergangene Woche ging es um Vorwürfe gegen die Verantwortlichen der Kanzlei sowie weitere Personen. Der Verdacht: gewerbsmäßiger Betrug in Tateinheit mit strafbarer Werbung.

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Gemeinsam mit einem vermeintlich unabhängigen Anlegerschutzverein schrieb die Kanzlei tausende von Kapitalanlegern an, um sie zur Erteilung eines Mandats zu bewegen. Dabei soll den Aktionären, deren Kapitalanlagen in Schieflage geraten waren, Erfolgschancen vorgegaukelt worden sein – obwohl diese tatsächlich verschwindend gering waren oder die Durchsetzung der Ansprüche wirtschaftlich sinnlos war. Mehrere Tausend der bereits geschädigten Kapitalanleger erteilten daraufhin Mandate und blieben am Ende nicht nur auf ihren Verlusten, sondern auch auf hohen Anwaltsrechnungen und den Gerichtskosten sitzen.

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