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06.12.2017

Energiesteuern: WTS bekommt Verstärkung von White & Case

Die Energierechtlerin Dr. Sabine Schulte-Beckhausen ist zum November als Partnerin an den Kölner Standort von WTS gewechselt. Die 52-jährige kommt von White & Case in Düsseldorf, wo sie zuletzt Salary-Partnerin war. Bei WTS soll sie die Schnittstelle zwischen Energiewirtschafts- und Steuerrecht verstärken.

Sabine Schulte-Beckhausen

Sabine Schulte-Beckhausen

Schulte-Beckhausen begann ihre Karriere beim Verband kommunaler Unternehmen und der Bank Sal. Oppenheim, bevor sie in die Energierechts-Praxis von White & Case wechselte. Nach einem kurzen Intermezzo als Counsel bei Görg kehrte sie Anfang 2015 als Local Partnerin zu White & Case zurück, wo sie ihre Mandanten schwerpunktmäßig zum Energievertrags- und Regulierungsrecht beriet.

Bei WTS soll sie in ihrer neuen Position Industrieunternehmen bei der Umsetzung der Energiewende unterstützen. Neben der Optimierung von Energiesteuern berät sie rund um energierechtliche Entgelte und Umlagen. Zudem wird sie sich mit neuen Geschäftsmodellen wie Digitalisierung und Automatisierung sowie mit der Branchenvernetzung zwischen Energie-, Immobilien- und Verkehrssektor beschäftigen.

Bei WTS arbeitet sie mit der Düsseldorfer Partnerin Dr. Karen Möhlenkamp zusammen, der langjährigen Leiterin der WTS-Praxisgruppe Energiesteuern. Insgesamt zählt die Gruppe dann sechs Berufsträger.

Für White & Case verlässt mit Schulte-Beckhausen eine weitere Anwältin die Energierechts-Praxis. Vor wenigen Wochen erst wurde bekannt, dass Dr. Markus Stephanblome die Kanzlei in Richtung Frankfurter Clifford Chance-Büro verlässt. Stephanblome begleitete regelmäßig Transaktionen im Energiesektor. 

Die angesehene Energierechtspraxis von White & Case bleibt gut aufgestellt. Weiterhin arbeiten neben sechs Equity- und drei Salary-Partnern mehrere Counsel und Associates deutschlandweit im Energiesektor. Vor allem der Düsseldorfer Standort hat im März 2015 mit dem Zugang eines großen Teams von Clifford Chance um die renommierten Partner Dr. Peter Rosin und Thomas Burmeister einen nachhaltigen Aufschwung erlebt. (Christiane Schiffer)

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