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30.10.2020

Frankfurt: GvW macht Counsel von Arnold & Porter zum Equity-Partner

Zuwachs im Frankfurter Büro von GvW Graf von Westphalen: Zu Beginn des neuen Jahres steigt IP-Experte Nicolas Dumont als Equity-Partner ein. Der 39-Jährige kommt von der US-Kanzlei Arnold & Porter, die kürzlich bekannt gab, ihr Frankfurter Büro – das einzige in Deutschland – zu schließen.  

Nicolas Dumont

Nicolas Dumont

Dumont berät deutsche und internationale Mandanten zum Gewerblichen Rechtsschutz. Im Fokus seiner Tätigkeit stehen Patentprozesse sowie Fälle im Zusammenhang mit Produktpiraterie. Spezialisiert ist er außerdem auf die Pharma- und Gesundheitsbranche. Seine berufliche Laufbahn begann er 2011 bei Bock Legal. Nach Stationen bei Bird & Bird und DLA Piper wechselte er 2016 zu Arnold & Porter. Dort wurde er Anfang 2019 zum Counsel ernannt. 

Bei GvW wird Dumont zur Praxisgruppe Telecommunications/IP gehören, die dann 14 Berufsträger zählen wird. Die Kanzlei bündelt hier Themen wie Gewerblicher Rechtsschutz, Kartellrecht, Datenschutz sowie Telekommunikationsrecht. In den vergangenen Jahren hat GvW die Praxis und insbesondere die Associate-Riege ausgebaut. Letzter Zugang auf Partnerebene war Anfang 2019 die angesehene TK-Rechtlerin Grace Nacimiento.

Dumont berät überwiegend mittelständische Mandanten. Hier bieten sich nach seiner Aussage mehr Berührungspunkte für eine umfassende Beratung sowie Verweisgeschäft als in einer Kanzlei wie Arnold & Porter, die vor allem auf die Themen Regulierung und Konfliktlösung setzt. Bei GvW gibt es insbesondere Anknüpfungspunkte im Außenhandels-, Schifffahrts- und Lebensmittelrecht.

Arnold & Porter fusionierte im Jahr 2017 mit Kaye Scholer. Nachdem der Frankfurter Standort die Erwartungen des Kanzleimanagements aus den USA nicht erfüllte, wurde Mitte September bekannt, dass die Kanzlei ihren einzigen deutschen Standort voraussichtlich zum März 2021 schließen wird. Dumont ist einer der ersten Anwälte des Büros, die sich einer neuen Kanzlei anschließen werden. Was mit den übrigen Anwälten und Mitarbeitern passiert, ist bisher nicht bekannt. (Laura Bartels)

 

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