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01.09.2021

Nachhaltig finanziert: RHI Magnesita beschafft sich mit Cerha und Clifford frisches Geld

RHI Magnesita, ein Anbieter von feuerfesten Produkten, Systemen und Dienstleistungen mit Sitz in Wien, hat ein Darlehen über 200 Millionen US-Dollar und eine revolvierende Kreditfazilität (RCF) über 600 Millionen Euro erhalten. Die Finanzierungen sind an die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens gekoppelt. Je besser das Rating, desto günstiger wird der Zinssatz.

Volker Glas

Volker Glas

Die Nachhaltigkeitsbewertung nach ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance) nimmt dabei EcoVadis vor, nach der das an der Londoner Börse notierte Unternehmen derzeit in der zweithöchsten Kategorie ,Gold‘ eingestuft ist. Es war die erste Transaktion dieser Art für RHI. Ein internationales Bankenkonsortium fungiert als Kreditgeber, Nachhaltigkeitskoordinator ist die niederländische Großbank ING.

Berater RHI Magnesita
Cerha Hempel (Wien): Dr. Volker Glas, Christian Aichinger (beide Finanzierung)
Clifford Chance (London): Charles Cochrane; Associate: Amy Rose (beide Finanzierung) – aus dem Markt bekannt

Florian Klimscha

Florian Klimscha

Berater Banken
Freshfields Bruckhaus Deringer (Wien): Dr. Florian Klimscha, Anouschka Zagorski (beide Federführung), Thijs Flokstra (Amsterdam); Associates: Mathias Lehner (Federführung), Annemarie van der Does Vos (Amsterdam; alle Finanzierung)
Inhouse Recht (ING Bank): Jonas Fritsch – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Clifford und Cerha waren auch bei der Verschmelzung von RHI und Magnesita mandatiert. Clifford beriet die Magnesita-Mehrheitsaktionäre Rhône Capital und GP Investments im Kartellrecht und zu englischem Recht. Cerha-Partner Glas begleitet RHI Magnesita zudem gemeinsam mit Corporate und Managing-Partner Dr. Alfred Birkner beim Gang auf das Londoner Börsenparkett im Jahr 2017 sowie seit der Umgliederung bei allen Finanzierungen zu österreichischem Recht.

Freshfields setzte sich für die aktuelle Finanzierung in einem Pitch durch. Bei der Verschmelzung von RHI mit Magnesita war der Wiener Partner Klimscha ebenfalls für ein Bankenkonsortium tätig, das die 477,2 Millionen Euro schwere Finanzierung der Transaktion begleitete. (Claudia Otto)

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