Wien

Preslmayr Legal holt zwei Equity-Partner an Bord

Die Wiener Kanzlei Preslmayr Legal um Dr. Martin Preslmayr (52) erweitert ihre Partnerriege mit Matthew Heitman (56) und Dr. Kerstin Hochwartner (37). Die Kanzlei verstärkt sich damit seit ihrer Gründung vor eineinhalb Jahren erstmals. An ihrem weit gefassten Beratungsansatz ändern die Neuzugänge nichts.

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Matthew Heitman
Matthew Heitman

Martin Preslmayr war Ende 2015 nach 20 Jahren aus der Kanzlei seines Vaters, Karl Preslmayr, ausgestiegen. Aus der gemeinsamen Zeit bei der Wiener Traditionskanzlei Preslmayr kennt er auch Heitman, der unter anderem seine Konzipientenzeit dort verbrachte. Von 2007 bis 2014 arbeitete der gebürtige Amerikaner Heitman als Inhouse-Jurist bei Siemens in Österreich. Danach war er bis zu seinem Wechsel zu Preslmayr Legal in eigener Kanzlei tätig. Er ist insbesondere auf Prozessführung, Vertragsrecht, Schadensersatz und Strafrecht spezialisiert.

Kerstin Hochwartner
Kerstin Hochwartner

Hochwartner war zuletzt als Projektjuristin für den E-Discovery-Dienstleister Consilio in Frankfurt tätig. Davor war sie unter anderem als selbstständige Rechtsanwältin in Wien sowie bei der heute unter Jandl & Schöberl firmierenden Wiener Kanzlei tätig. Zu Hochwartners Schwerpunkten gehören neben Prozessführung vor allem Immobilien-, Arbeits- sowie Ehe- und Familienrecht.

Nach den aktuellen Zugängen zählt Preslmayr Legal drei Partner und einen Rechstanwaltsanwärter. Die damals mit Martin Preslmayr in die neue Einheit gewechselte Anwältin Petra Kollmann verließ die Kanzlei zum März mit bisher noch unbekanntem Ziel in Richtung Salzburg. Zu den Mandanten gehören Unternehmen wie Air Liquide Austria, Longchamp Austria und TÜV Austria sowie das evangelische Krankenhaus Wien und diverse Privatstiftungen.

Bei der vom Vater gegründeten Kanzlei Preslmayr ist seit dem Weggang von Martin Preslmayr kein Namensträger mehr an Bord. Im Bereich Insolvenz und Sanierung zählt sie aber weiterhin zu den ersten Adressen im Markt. Partner Dr. Matthias Schmidt fungierte etwa als Masseverwalter von A-Tec und vertritt die spanische FCC als Mutter der insolventen Alpine Bau im Prozessrecht. Ein weiterer bekannter Schwerpunkt der Kanzlei ist das Kartellrecht, für welches insbesondere Dieter Hauck steht.

Ende vergangenen Jahres verließen allerdings die beiden langjährigen Partner und Datzenschutzexperten Rainer Knyrim und Gerald Trieb die Kanzlei und machten sich selbstständig. Zudem wurde der erst im Juli 2016 zum Partner ernannte Gerold Pawelka-Schmidt Richter am Bundesverwaltungsgericht. Im Gegenzug verstärkte sich die Kanzlei zu Jahresbeginn mit dem Datenschutz- und Medienrechtler Dr. Franz Lippe, der als Anwalt von Lansky Ganzger + Partner kam.

Lange galt die Kanzlei als erstklassige Ausbilderin und brachte einige bekannte Anwälte hervor. Bestes Beispiel ist Dr. Markus Fellner, der mit seiner Kanzlei Fellner Wratzfeld & Partner vor allem im Restrukturierungsrecht zu den bekanntesten und dominantesten Anwaltspersönlichkeiten der Republik zählt.

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