Kanzleiumsätze 2017/18

Im Geschäftsjahr 2017/18 profitierten viele Anwälte vom weiterhin boomenden M&A-Markt: Die JUVE TOP100 setzten zusammen 6,33 Milliarden Euro um – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Da waren es noch 5,91 Milliarden Euro.

Die JUVE TOP10 hat sich neu zusammengesetzt: In die Spitzengruppe haben es in diesem Jahr neben Hengeler Mueller, Noerr und Gleiss Lutz zwei weitere deutsche Sozietäten geschafft. Heuking Kühn Lüer Woijtek und Luther gelang es, sich Platz 9 und 10 zu sichern und damit die US-Kanzlei White & Case und die britische Einheit Allen & Overy aus den JUVE TOP10 zu verdrängen.

Betrachten Sie die JUVE-TOP-100-Kanzleien nach verschiedenen Kennwerten.

Bitte wählen Sie aus, ob Sie die Kanzleien nach der Höhe ihres Umsatzes, dem Umsatz pro Berufsträger, dem Umsatz pro Equity-Partner oder nach der Höhe ihrer Berufsträgerzahlen sortieren möchten.

SORTIERUNG NACH

Gruppiert nach der Ausrichtung ihres Geschäfts lassen sich die Top-100-Kanzleien in vier Gruppen einteilen:

Konzernberater, das sind Sozietäten mit breiter Aufstellung und Schwerpunkt bei nationalen und internationalen Industriemandanten. Unter den Top 100 fallen 24 Kanzleien in diese Kategorie.

Transaktionsberater sind 25 Sozietäten, die einen starken Schwerpunkt bei Mandanten aus dem Bank- und Finanzwesen haben. Sie sind unbestritten die produktivsten Einheiten im Markt: Rund 798.000 Euro setzten sie im Schnitt pro Kopf um.

Mittelstandsberater, die vor allem mittelständische Mandanten und/oder die öffentliche Hand beraten und breiter aufgestellt sind. 40 Kanzleien fallen in diese Kategorie.

Spezialisten sind 11 Kanzleien, die einen besonderen Schwerpunkt bei der Insolvenzverwaltung, der IP-Litigation oder der Umsatzsteuerberatung und aufgrund dessen ein sehr spezielles Geschäftsmodell haben, das sie vom Rest des Marktes abhebt.

GRUPPE WÄHLEN
UMSATZART WÄHLEN

Recherche-Quellen

Darstellung und Analyse von Umsatz-, Berufsträger- und anderen Kennzahlen von Kanzleien basieren auf zwei Recherchequellen der Redaktion:

  1. Offizielle Mitteilungen der Kanzleien und Geschäftsberichte
  2. Nicht offiziell zugängliche Zahlen, recherchiert bei allen verfügbaren, qualifizierten Marktkontakten inner- und außerhalb der Kanzleien.
    JUVE macht keine Angaben dazu, welche der gelisteten Kanzleien vollständige Unterlagen zur Verfügung gestellt und welche Kanzleien sich nicht offiziell beteiligt haben.

Recherche-Umfang

Recherchiert wurden neben dem Netto-Umsatz auch die durchschnittlichen Partner- und Berufsträgerzahlen über das Geschäftsjahr. Alle Angaben beziehen sich nur auf die deutschen Büros der Kanzleien. Als Berufsträger gelten Rechtsanwälte, Patentanwälte und (rechtsberatungsnahe) Steuerberater, nicht dagegen Nur-Wirtschaftsprüfer und prüfungsnahe Steuerberater. Folgerichtig werden auch Umsätze von WP-Praxen und prüfungsnaher Steuerberatung nicht berücksichtigt.
Aus den ermittelten Daten errechnet sich der durchschnittliche Umsatz pro Equity-Partner (UEP) und pro Berufsträger (UBT). Der UBT erlaubt Rückschlüsse auf die Produktivität einer Kanzlei.
Die veröffentlichten Zahlen sind das Ergebnis sorgfältiger journalistischer Recherche der Redaktion. Sie sind aber kein objektiver Maßstab zur Bewertung der Leistung von Kanzleien. Die Liste der 100 umsatzstärksten Kanzleien im deutschen Markt ist zudem nicht abschließend. Möglicherweise erzielen auch hier nicht genannte Kanzleien Umsätze in vergleichbarer Größenordnung.

Umrechnung/Rundung

Eine Reihe der recherchierten Beträge entstammen den Finanzsystemen britischer und US-amerikanischer Kanzleien. Die Zahlen für den deutschen Markt wurden von den jeweiligen Quellen in der Regel in Euro mitgeteilt.
Soweit dies nicht der Fall war, wurde als Umrechnungswert der durchschnittliche Kurs des Geschäftsjahres zugrunde gelegt. Für den Zeitraum vom 01.01.17 bis 31.12.17 ergibt sich für den amerikanischen Dollar ein Umrechnungskurs von 1 $ = = 1,1255 €. Alle Werte zu Umsatz, UEP und UBT sind auf die nächsten 1.000 Euro gerundet.
Die Angabe n.b. (nicht bekannt) bedeutet, dass Vergleichszahlen entweder nicht bekannt oder nicht aussagekräftig sind. Nicht aussagekräftige Werte wurden bei der Berechnung von Durchschnitten außer Betracht gelassen.
Bei einigen Kanzleien, die zum ersten Mal in den TOP 100 sind, fehlen Vergleichswerte zum Vorjahr.

  • Teilen