Personalien

Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker!

Juni 2024

Gleiss Lutz baut ECM-Praxis mit Finanzrechtler von Hogan Lovells aus

Der Gesellschafts- und Finanzrechtler Christian Schröder (35) wechselt zum Juli in die Kapitalmarktrechtspraxis von Gleiss Lutz in Frankfurt. Zuvor war er fünf Jahre bei Hogan Lovells im Team von Prof. Dr. Michael Schlitt tätig, zuletzt als Senior Associate. Bei Gleiss steigt er als Assozierter Partner ein und wird im Team um Praxisgruppenleiter Dr. Stephan Aubel beraten. Schröder berät Emittenten und Emissionsbanken bei internationalen Kapitalmarkttransaktionen. Zu seinen Schwerpunkten zählen insbesondere Börsengänge, Kapitalerhöhungen, Anleiheemissionen und Übernahmetransaktionen. Mit dem Abgang umfasst das Kernteam von Schlitt künftig zwei Counsel, ein Equity-Partner und eine of Counsel.

Neue Tech-Kanzlei gründet sich an der Alster

Zum Juli geht mit Artana eine neue Tech-Kanzlei in Hamburg an den Start. Gegründet wird sie von einem Graef-Jurist, Prof. Dr. Christian Rauda (47, Foto), sowie dem Inhouse-Anwalt Dr. Jan-Peter Ewert (48). Bei der Sozietät Graef bringt die Abspaltung noch weitere personelle Veränderungen mit sich.

Frankfurter führt globale Kapitalmarktpraxis bei Linklaters

Dr. Christian Storck (50) ist neuer Leiter der globalen Kapitalmarktpraxis von Linklaters. Er steht damit einer Gruppe von weltweit mehr als 500 Anwälten vor. Storck ist spezialisiert auf die Beratung von Banken, Unternehmen und Organisationen im Bereich Derivate, Kapitalmarktprodukte, strukturierte Finanzierungen sowie zu strategischen Fragestellungen. Der neue Praxisgruppenleiter folgt auf Hwang Hwa Sim aus dem Büro in Hongkong und übernimmt das Amt turnusmäßig zunächst für vier Jahre. Storck ist seit 2003 bei Linklaters tätig und wurde 2013 zum Partner ernannt. Seit 2022 leitet er als German Head of Finance die deutsche Praxisgruppe und ist Mitglied des German Executive Teams von Linklaters. Diese Funktionen wird er auch zukünftig unverändert ausüben. Zudem betreut er als Global Co-Head of Innovation vor allem Digitalisierungsprojekte im Kapitalmarktbereich wie den Einsatz von Blockchain-basierten Technologien bei Finanzierungen.

Noerr-Standort in Ungarn geht eigene Wege

Noerr gibt seine eigenen Niederlassungen in Ost- und Mitteleuropa auf und setzt dort künftig auf Kooperationen. Im Zuge dessen wird der Standort in Budapest seit Juni von Büroleiter Zoltán Nádasdy als unabhängige Kanzlei fortgeführt, – anders als die Büros in Bratislava, Bukarest und Prag, die auf die Kanzlei Kinstellar überführt werden. Noerr und Kinstellar hatten Anfang April ihre Vereinbarung zur Überführung der Büros bekanntgegeben und werden nach Abschluss der Transaktion auf einer nicht-exklusiven Basis mit den ehemaligen Noerr-Teams kooperieren. Nach der Trennung unterhält die Sozietät noch sechs Standorte in Deutschland, sowie Büros in Alicante, Brüssel, London und New York.

Simmons verstärkt Corporate-Praxis mit Partner von Watson Farley

Dr. Thorsten Volz (49) hat sich zum Juni dem Düsseldorfer Team von Simmons & Simmons als Equity-Partner angeschlossen. Zuletzt war Volz Equity-Partner im örtlichen Büro von Watson Farley & Williams, das er vor gut drei Jahren mitbegründete.

Trennung bei Hamburger Litigation-Kanzlei

Die Partner der Hamburger Litigation-Kanzlei Manner Spangenberg gehen getrennte Wege. Dr. Simon Manner (47, Foto) wird künftig in eigener Einheit tätig sein. Die übrigen sechs Anwältinnen und Anwälte verbleiben bei Dr. Jan Spangenberg (44). Seine Kanzlei firmiert künftig als Partnerschaftsgesellschaft unter dem Namen Spangenberg.

Teworte-Vey gewinnt zwei Partner im Medien- und IP-Recht

Zum Juni haben sich die IP-Rechtler Hanna Held und Markus Robak der Kölner IP- und Medienrechtskanzlei Teworte-Vey Simon Schumacher & Partner als Partner angeschlossen. Beide kennen sich schon aus früherer Zusammenarbeit.

Mai 2024

Erfahrener Stiftungsrechtler für Aulinger

Aulinger verstärkt sich am Standort Essen mit Prof. Dr. Stefan Stolte als Salary-Partner. Der 50-Jährige wechselt Anfang August vom Deutschen Stiftungszentrum, einem Tochterunternehmen des Stifterverbands. Er ist dort bislang Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Bereichs Stiftungsmanagement. Aktuell ist Stolte außerdem noch Partner der Kanzlei Deutsche Stiftungsanwälte. Aulinger möchte ihre große und anerkannte gesellschaftsrechtliche Praxis gezielt mit Know-how für die Themen Nachfolge und Stiftungen ergänzen. Stiftungsthemen kommen bislang vor allem im Notariat vor. Mit Stolte kann die Kanzlei nun etwa Unternehmerpersönlichkeiten bei Stiftungsgründungen beraten. Zuletzt hatte die Ruhrgebietskanzlei mit Axel Staudt erfolgreich einen Quereinsteiger für den Bereich M&A integriert, der ebenfalls als Salary-Partner an Bord gekommen war. Staudt wurde Anfang des Jahres Equity-Partner.

Baker McKenzie baut M&A-Team mit Hogan Lovells-Partner aus

Baker McKenzie kann ihre Transaktionsmannschaft im Düsseldorfer Büro zum Juni mit einem eingespielten Tandem von Hogan Lovells ausbauen. Aktuell arbeitet nur eine Corporate-Partnerin für Baker in Düsseldorf.