Bei DSC fühlen sich die Anwärterinnen und Anwärter gut auf die Rechtsanwaltsprüfung (RAP) vorbereitet. Zwar gibt es „keine separaten Angebote, aber man lernt viel durch die breite Aufstellung der Kanzlei“, so eine Antwort in der JUVE-Konzipientenumfrage. Zudem freuen sich die Teilnehmenden über den „Geldbetrag von 1.500 Euro, der jedem RAA für Weiterbildungen im Bereich Soft Skills o.ä. zur Verfügung gestellt wird“.
Besonders zufrieden zeigt sich die Anwärterschaft mit dem Gehalt und der Arbeitsbelastung – dieser Spagat gelingt nur wenigen vergleichbaren Adressen. Mit den angegebenen Wochenstunden von knapp 47,5 Stunden liegt der DSC-Nachwuchs auch mehr als 3,5 Stunden unter dem Marktdurchschnitt. Zudem nahm er mit 20 Tagen auch über 4 Tage mehr Urlaub. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familie lässt für den Nachwuchs dennoch zu wünschen übrig.
Durchwachsen sind die Meinungen zu den Karrierechancen, sowohl was die Vollpartnerschaft angeht als auch die Entwicklungsmöglichkeiten abseits der Partnerschaft. Bezüglich der Unterstützung beim beruflichen Aufstieg lautet eine Stimme: „Sehr teamabhängig, teilweise fördern Teams ihre Mitarbeitenden sehr. Es gibt jedoch auch Teams, bei denen der Nachwuchs bewusst im Hintergrund bleiben soll.“ So scheint es auch bei DSC – wie in vielen anderen Top-Kanzleien – große Unterschiede je nach Teamzugehörigkeit zu geben.