Die Kanzlei ist vor allem für ihre Stärke im Insolvenzrecht bekannt. So meint ein Konzipient einer anderen Einheit in der JUVE-Konzipientenumfrage: „Die meines Erachtens beste Kanzlei für Insolvenzrecht in der Steiermark und auch österreichweit unter den Besten.“
Auch die eigene Anwärterschaft zeigt sich in der Umfrage überdurchschnittlich zufrieden mit ihrer Arbeitgeberin. Ein Grund dafür ist die ihrer Ansicht nach gute Unterstützung im Hinblick auf die Rechtsanwaltsprüfung (RAP). Lob gibt es für die „umfassende Ausbildung mit vielen durchaus prüfungsrelevanten Causen“, die „enge Zusammenarbeit mit Partnern“ sowie die „Bezahlung der erforderlichen Seminare“. Auch freuen sich die Juristinnen und Juristen, dass GI darauf achtet, ihnen „einen möglichst umfassenden Einblick“ zu gewähren und die „Möglichkeit zur Publikation“ bietet.
Gut schneidet die Kanzlei außerdem bei den Karrierechancen ab. Sowohl was die Aussicht auf eine Vollpartnerschaft angeht als auch abseits der Partnerschaft erhält sie überdurchschnittlich gute Noten. Trotzdem ist eine Partnerschaft für einige nicht erstrebenswert: „Ich bin nicht bereit, mein Privatleben meiner Karriere zu opfern“, lautet eine Rückmeldung. Unabhängig davon, ob die Partnerschaft angestrebt wird: Schon der Nachwuchs ist mit der Arbeitsbelastung und der Work-Life-Balance nicht vollends zufrieden. Dabei ist die Kanzlei für ihre Branche beinahe vorbildlich: Die Anwärter bei GI arbeiten mit durchschnittlich 45 Wochenstunden fast sechs Stunden weniger als der Marktdurchschnitt und auch beim Urlaub liegen sie mit 22 genommenen Tagen mehr als sechs Tage über dem Durchschnitt.