Die Mehrheit der Konzipientinnen und Konzipienten ist laut JUVE-Umfrage mit Taylor Wessing als Arbeitgeber zufrieden. Jedoch hat die Begeisterung in einigen Punkten im Vergleich zu den Vorjahren nachgelassen, insbesondere was die Unterstützung beim beruflichen Aufstieg und die Vorbereitung auf die RAP angeht.
Viel hänge von der Initiative des Einzelnen ab, „grundsätzlich besteht aber Offenheit gegenüber externen Angeboten“, schreibt einer. Im Zuge der praktischen Ausbildung „bemühen sich die Partner bzw. Anwälte, denen im Team zugearbeitet wird, und geben Feedback“. Mit dem inhaltlichen Niveau und Anspruch seiner Arbeit ist der Nachwuchs ebenfalls überwiegend zufrieden, punkten kann die Kanzlei mit ihrer internationalen Ausrichtung.
Insgesamt fällt auf, wie unterschiedlich die Rückmeldungen je nach Praxisgruppe sind. Während die einen mit dem Arbeitsklima und Zusammenhalt mehr als glücklich sind, wird vor anderen Praxen geradezu gewarnt. Überwiegend unzufrieden sind die Teilnehmenden mit ihrer Arbeitsbelastung und Work-Life-Balance. Tatsächlich liegt die Arbeitszeit laut Umfrage mit knapp 52 Wochenstunden nur etwa eine Stunde über dem Durchschnitt anderer Einheiten. Verbesserungsbedarf sieht der Nachwuchs in der Gleichbehandlung von Männern und Frauen. Hier wurde die Kanzlei jedoch vor Kurzem aktiv: Seit 2025 fördert sie die Vernetzung ihrer Juristinnen, u.a. mit einem Legal Ladies Breakfast.