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Aus für Kabelfusion

"Die Beschlussabteilung beabsichtigt weiterhin, die … Zusammenschlussvorhaben zu untersagen", mit diesen Worten leitete das Bundeskartellamt im September sein letztes viele Seiten langes Schreiben an die Beteiligten der geplanten Kabel-Großfusion ein. Die drei bereits verhandelten und beschlossenen Fusionen der Kabel Deutschland AG (KDG ) mit den regionalen Kabelanbietern aus Nordrhein-Westfalen (ish), Hessen (iesy) und Baden-Württemberg (KBW) sind daraufhin geplatzt.

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Nachdem er den ganzen Sommer über Verhandlungen mit dem Kartellamt und den zahlreichen weiteren an dem Fusionskontrollverfahren Beteiligten geführt hatte, nahm schließlich Freshfields-Partner Dr. Helmut Bergmann für seine Mandantin KDG die Anträge auf Genehmigung der Zusammenschlüsse zurück. Ein Schritt, der letzlich kaum noch jemanden überraschte. Immer wieder hatten zuvor die Bonner Wettbewerbshüter Bedenken gegenüber dem Projekt signalisiert, das die dominante Stellung der KDG auf dem deutschen Kabelmarkt vollendet hätte.

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